Rheinpfalz IGS-Neubau wird zum Ende der Sommerferien fertig

Placeholder-Image

Der Neubau der Integrierten Gesamtschule (IGS) Contwig liege weiter im Zeit- und Kostenplan, teilte Bauamtsleiter Peter Martini bei der Bauausschusssitzung des Kreises am Mittwoch mit. „Das klingt verwunderlich, ist aber so“, sagte Martini mit Blick auf die derzeit starke Auslastung der Baufirmen. Die Kreisverwaltung rechnet damit, dass das Schulgebäude zum Ende der Sommerferien bezogen werden kann.

Die Hälfte des Schulhofs sei fertig gestellt und werde von den Schülern wieder genutzt, die andere Hälfte werde noch saniert, teilte Martini weiterhin mit. Der Innenausbau im ersten und zweiten Obergeschoss sei abgeschlossen. „Es werden noch Restarbeiten erledigt“, so der Bauamtsleiter. Kurz und knackig war der öffentliche Teil der Ausschusssitzung am Mittwoch: Innerhalb von rund 15 Minuten winkten die Mitglieder ohne große Diskussionen einige Bauaufträge durch. Darunter betrafen zwei wieder die IGS in Contwig: Die Firma Benoit aus Dellfeld erhielt den Zuschlag für Gerüstbauarbeiten am Altbau. Die Firma bietet die Arbeiten für 24.000 Euro an, ein Preis, der fast 9000 Euro über der Kostenberechnung liegt. „Die Marktlage ist momentan so, dass die Firmen stark ausgelastet sind. Wir sind aber darauf angewiesen, dass diese Arbeiten jetzt umgesetzt werden“, erklärte Martini die höheren Ausgaben. „Innerhalb der einzelnen Baumaßnahmen gibt es Verschiebungen bei den Kosten. Der größte der Aufträge ist aber ausgeschrieben, wir werden bei dem Projekt mindestens eine Punktlandung hinlegen“, sagte er. Die Kosten für den Umbau der IGS schätzte die Kreisverwaltung auf 15,6 Millionen Euro, mit den zu vergebenden Aufträgen liege die Prognose derzeit bei 14,8 Millionen Euro. In anderen Bereichen konnte beim Umbau Geld gespart werden. So kostet die Schadstoffsanierung im IGS-Altbau 72.000 statt der geschätzten 111.000 Euro. Der Ausschuss beauftragte das Saarbrücker Abrissunternehmen Ternava mit diesen Arbeiten. Auch beim Projekt Teilsanierung der Hauensteiner Wasgauhalle liegt die Kreisverwaltung „im Soll“, was Kosten und Zeit betrifft, so Martini. Die Sanierung soll im Sommer abgeschlossen werden (wir berichteten). Der Ausschuss gab bei der Schreinerei Bernd Kiefer aus Ranschbach Tischlerarbeiten zum Preis von 31.000 Euro in Auftrag. Das Schulzentrum Dahn bekommt neue WC-Trennwände. Die Firma Meta Trennwandanlagen aus Rengsdorf wird sie für 28.000 Euro installieren. Das Schulzentrum hat insgesamt acht WC-Anlagen. Im vergangenen Jahr wurden zwei von ihnen bereits für 10.000 Euro saniert, jetzt laufe die letzte Instandsetzung an, erklärte Landrätin Susanne Ganster. Auf dem Außengelände der Realschule plus in Vinningen werden die maroden und deshalb nicht mehr verkehrssicheren Gehwege und Pflasterflächen erneuert. Der Auftrag dafür ging an die Firma Wagner aus Kröppen, die mit 52.000 Euro das günstigste Angebot vorgelegt hatte. Bei der Gelegenheit soll auch der zugängliche Teil der Abwasser-Grundleitungen erneuert werden, da es dort Probleme mit gebrochenen Rohren und Durchwurzelung gab.

x