Rheinpfalz
Idar-Oberstein: Gestein am Hang der Felsenkirche ist poröser als gedacht
Früher als erwartet beginnt der zweite Bauabschnitt der Felssicherung an der Idar-Obersteiner Felsenkirche. Das Gestein an der Ostflanke ist zu instabil, um bis 2020 warten zu können.
Der Zeitplan sah vor, dass nach Beendigung des laufenden ersten Bauabschnitts in der Westwand und dem westlichen Teil der Südwand im kommenden Jahr in einem zweiten Schritt am östlichen Teil der Südwand und der Ostflanke gearbeitet wird. Geologische Untersuchungen haben laut Stadtverwaltung jedoch gezeigt, dass sich die Ostflanke in einem schlechteren Zustand als angenommen befindet. Seit Samstag wird ein Netz installiert, das Felsbrocken abfangen soll. Ein Hubschrauber brachte das Material auf die Baustelle. Die laufenden Bohr- und Verpressarbeiten an der Westwand sind unterbrochen, um die damit verbundenen Vibrationen abzustellen.
Laut Stadt besteht bei den Arbeiten die Gefahr, dass einzelne unterhalb der Felsenkirche stehende Häuser von Steinschlag getroffen werden können. Die Stadt habe verfügt, dass sich zu den Arbeitszeiten niemand in der Gefahrenzone aufhalten dürfe. |kgi