Rheinpfalz Horbergbrücke fällt im Frühjahr

91-90953001.jpg

Auf 804.000 Euro wird der Ersatzneubau der Horbergbrücke geschätzt. Laut Bewilligungsbescheid des Landesbetriebs Mobilität erhält die Stadt Rodalben an Zuschüssen 514.000 Euro (80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben). Diese Zahlen teilte Bürgermeister Wilhelm Matheis am Mittwoch dem Stadtrat mit.

Mittlerweile habe das Ingenieurbüro SBS den Baubeginn im März bei der Deutschen Bahn angemeldet, so Matheis. Die Arbeiten für den Abriss der maroden Horbergbrücke und für den Ersatzneubau würden in diesen Tagen öffentlich ausgeschrieben. Im Januar soll der Stadtrat über die Arbeitsvergabe entscheiden. Das Jugendheim Am Mühlkopf wird umgebaut und erweitert, der Spatenstich ist Ende Juni erfolgt. Vier Millionen Euro gibt der Internationale Bund (IB) in den nächsten drei Jahren aus: für einen Neubau hinter dem Jugendheim Mühlkopf und für die anschließende Sanierung des bestehenden Gebäudes. Am Mittwoch stimmte der Stadtrat (eine Enthaltung) kleinen Änderungen im Inneren zu. Unter anderem sollen im Bestandsgebäude Therapieräume anstelle der geschlossenen Wohngruppe eingerichtet werden, und im Neubau soll jedes Jugendzimmer mit einer Nasszelle ausgestattet werden. Weitere Änderungen betreffen die Schulungsräume. Gelohnt habe sich die Umstellung der Zubereitung des Mittagessens im Kindergarten Sommerfeld, meinte die Beigeordnete Ulrike Kahl-Jordan. Seit Oktober entfällt die (kritisch gewordene) Lieferung durch einen Catering-Service, dafür bereitet eine neu eingestellte Fachkraft das Mittagessen frisch zu. „Den Kindern schmeckt’s“, berichtete der Bürgermeister. Nun regelte der Stadtrat die Kosten neu. Demnach werden die Kosten monatlich pauschal abgerechnet, wobei drei Möglichkeiten zur Wahl stehen. Die Monatssätze betragen 33 Euro (drei Mahlzeiten pro Woche), 44 Euro (vier Essen pro Woche) und 55 Euro (fünf Essen wöchentlich). Die Kosten fallen auch in den Ferien an, in Härtefällen können Zuschussanträge gestellt werden. Die Essenanmeldung erfolgt verbindlich. Unterbrechungen (Vorschlag von Stephan Matheis, CDU) lehnte der Rat ab, um die Situation „nicht durch Ausnahmen zu komplizieren“ (Kahl- Jordan). Einstimmig fasste der Rat den Satzungsbeschluss zum Bebauungsplan „Ortsmitte Teil I und Teil II“. Der Bebauungsplan gestattet Umzäunungen bis zur Höhe von zwei Metern, Nebengebäude bis zu 50 Kubikmeter umbauten Raum, Garagen und überdachte Stellplätze bis zu 50 Quadratmetern Wurzeln haben die Sandsteinmauer zwischen dem Parkdeck in der Dr.- Lederer- Straße und dem Schulhof der früheren Förderschule stark beschädigt. „Verfugungen zur Reparatur reichen nicht mehr“, sagte Bürgermeister Wilhelm Matheis. Der Rat beschloss, zunächst die kleine Mauer reparieren zu lassen. Matheis schätzte die Kosten hierfür auf rund 4000 Euro. Die große Mauer soll durch Mauerscheiben ersetzt werden, nachdem Absenkungen festgestellt worden sind. Die Vergabe stellte der Rat zunächst zurück. Erst soll feststehen, wie das Gebäude künftig genutzt wird. |ns

x