Rheinpfalz RHEINPFALZ Plus Artikel Hinterweidenthal: Viertklässler punktet beim Pfälzer Fahrradturnier

Er hat sichtlich Spaß auf dem Fahrrad: Henrik Dietz aus Hinterweidenthal.
Er hat sichtlich Spaß auf dem Fahrrad: Henrik Dietz aus Hinterweidenthal. Foto: Max Elig

Das ist Spaß pur. Wenn Henrik Dietz aufs Fahrrad steigt, denkt er nicht an ein Turnier. Er fährt einfach gerne Rad, tobt sich mit Freunden im Gelände aus, turnt und kickt. Unter anderem. Kein Wunder, dass der sportliche junge Mann nun beim ADAC-Fahrradturnier erfolgreich war.

Ein hohes Maß an Geschick, Motorik und Konzentration Henrik Dietz aus Hinterweidenthal beim ADAC-Fahrradturnier für Kinder und Jugendliche bewiesen. Nachdem der Viertklässler bereits beim örtlichen Schulturnier und einem Regionalturnier sein Können unter Beweis stellte, qualifizierte er sich mit den guten Ergebnissen für die Pfalzmeisterschaft in Frankenthal. Dort erreichte Henrik am 13. Oktober bei über 100 Teilnehmern den dritten Platz in seiner Altersklasse.

Verschiedene Hindernisse zu meistern

Beim Jugend-Fahrradturnier sollen die Kinder laut ADAC eine sichere Beherrschung des Fahrrads, insbesondere in schwierigen Situationen, trainieren. Dazu müssen die jungen Fahrradfahrer verschiedene Hindernisse meistern, wie das Überqueren eines schmalen Balkens, das Durchfahren eines Achterslaloms, bei dem die Fahrbahn seitlich mit aufgestellten Klötzchen verengt ist oder eine einhändige Kreisfahrt. Aus den dabei gemachten Fehlerpunkten, etwa für das Umstoßen eines Klötzchens, sowie aus der benötigten Zeit errechnet sich das Ergebnis für den Wettbewerb. „Der Parcours bei der Pfalzmeisterschaft war etwas schwieriger als bei den Turnieren vorher. Zwar waren es die gleichen Hindernisse, aber die Klötzchen standen zum Beispiel etwas enger zusammen und verkleinerte die Fahrbahn“, resümiert der Neunjährige seinen Erfolg auf zwei Rädern.

Nur selten Stürze und blaue Flecken

„Das Fahrradfahren hatte Henrik früh drauf. Kurz nach seinem dritten Geburtstag ist er vom Laufrad aufs Fahrrad umgestiegen. Stürze und blaue Flecken gab es nur ganz selten“, erzählt Mutter Sandra. Seitdem ist Henrik viel mit dem Fahrrad unterwegs und hat reichlich Fahrpraxis gesammelt. Das Fahrrad nutzt er gerne um zu seinen Freunden oder ab und zu auch zur Schule zu fahren. Dabei ist der junge Hinterweidenthaler nicht nur ein sicherer Verkehrsteilnehmer auf der Straße. Genauso gerne ist Hendrik nämlich mit seinem grünen Mountainbike im Gelände unterwegs. Mit der Familie und seinen Freunden Laurens, Eric und David stehen Fahrradausflüge, etwa nach Dahn zum Eisessen, fest im Programm. Beste Bedingungen zum Sammeln von vielseitigen Mountainbike-Erfahrungen bietet die pfälzische Naturlandschaft vor der Haustür. Dabei kann es dann auch Mal etwas wilder zugehen. Im Gelände abseits des Straßenverkehrs üben sich die Jungs auch in Kunststückchen und kleinen Sprüngen über Schanzen.

Kicken, Turnen, Schwimmen und noch mehr

Das sportliche Portfolio des Noch-Grundschülers beschränkt sich keineswegs aufs Fahrradfahren. Henrik ist Nachwuchskicker in der E-Jugend der JSG Wasgau und zeigt auf verschiedenen Feldpositionen sein Können am Ball. Außerdem tobt er sich gerne beim Bubenturnen in Hinterweidenthal in den verschiedenen angebotenen Sportarten und Disziplinen aus. „Auch Schwimmen, Skifahren und Klettern macht mir viel Spaß“, erklärt Henrik, der gerade am Goldenen Sportabzeichen arbeitet. In der kälteren Jahreszeit findet die Sportskanone aber auch gerne mal Beschäftigung drinnen am Handy oder beim Computerspielen mit seinen Freunden.

Mathe und Sport als Lieblingsfächer

„Mathematik und Sport sind meine Lieblingsfächer“, erklärt der muntere junge Mann. Natürlich sind die Aktionen wie das Fahrradturnier, Ausflüge – etwa ins Pfalztheater nach Kaiserslautern – oder Projekte wie die Zirkuswoche auch für Henrik die Höhepunkte im Hinterweidenthaler Grundschulalltag. Seinen ersten runden Geburtstag im Dezember möchte er wie im Jahr davor wieder im Dahner Sportpark feiern. „Wenn er jetzt noch mit derselben Leidenschaft wie fürs Fahrradfahren sein Zimmer in Ordnung hält, steht dem nichts im Wege“, stellt Mutter Sandra zwinkernd fest.

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