Rheinpfalz RHEINPFALZ Plus Artikel Hinterweidenthal: 800 Quietsche-Enten auf Tour

Die zweijährige Leni und ihre Mama Sabine Gabriel-Zick erwarten im Wasser die ankommenden Rennenten.  Foto: Elig
Die zweijährige Leni und ihre Mama Sabine Gabriel-Zick erwarten im Wasser die ankommenden Rennenten.

Volles Haus, besser gesagt, volles Zelt: Die 39. Ausgabe des Fischerfestes am Samstag und Sonntag im Dorfpark war ein voller Erfolg. Auch dank des Enten-Rennens.

Bereits am Samstagnachmittag herrschte bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen reges Treiben. Thomas Schwinghammer, der erste Vorsitzende des ausrichtenden Vereins, dem Angelsportverein, und die rund 30 Helfer hatten alle Hände voll zu tun, um den Durst und Hunger der Gäste, darunter auch viele Seniorinnen und Senioren des Seniorenparks, zu stillen. Pünktlich um 16 Uhr starteten 800 neongelbe Quietsche-Rennenten, allesamt mit einer Startnummer versehen, vom ehemaligen Holzlagerplatz der WPH auf die rund ein Kilometer lange Schwimmstrecke bis zum Ziel, dem Dorfpark. Pünktlich um 16 Uhr entleerte Schwinghammer, unterstützt von seinem eigens aus München angereisten Sohn Philipp im „Ganzkörperkondom“ – um störendes Geäst auf der Wieslauter zu beseitigen – sowie Max Stilgenbauer, die vier mit Enten gefüllten Säcke.

Warten auf die Enten

An der Rennstrecke beobachteten Zuschauer das Geschehen, darunter auch die zweijährige Leni Zick, der es am Ufer zu langweilig schien. Kurz entschlossen stieg Mama Sabine Gabriel- Zick ins Wasser, um die herannahenden Rennenten hautnah zu beobachten. Im Ziel hatte am Ende die Rennente mit der Nummer 270 die Nase vorn.

Nächstes Jahr 1000 Enten

„Nächstes Jahr zu unserem 40. Bestehen schicken wir 1000 Enten ins Rennen“, versprach Schwinghammer. Ab 19.30 Uhr sorgten die „Nobodies“ für Stimmung auf dem Fest.

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