Rheinpfalz
Hauenstein: Straße „Im Seefeld“ wird 2020 ausgebaut
Die Ortsgemeinde Hauenstein arbeitet ihr Straßenbauprogramm ab: Die Arbeiten zum Ausbau der Schweiäckerstraße sind abgeschlossen, im nächsten Jahr wird die Straße „Im Seefeld“ in Angriff genommen. Verzögerungen gibt es beim Ausbau der Queichstraße, der ebenfalls für 2019 geplant war, wegen der Querung des Gillenbaches aber aufgeschoben werden musste.
Für den Ausbau der Schweiäckerstraße waren rund 420.000 Euro aufzuwenden, die über wiederkehrende Beiträge finanziert werden, wobei der Beitragssatz bei 15 Cent pro Quadratmeter gewichteter Fläche liegt. Im Zuge der Sanierung des Straßenzugs investierten die Werke der Verbandsgemeinde 280.000 Euro in Kanal und Wasser.
Die Schweiäckerstraße dient als Zubringer von der Bahnhofstraße zum gleichnamigen Wohngebiet und von dort als fußläufige Verbindung des Ortszentrums mit dem Bahnhaltepunkt Hauenstein-Mitte, der Realschule plus und den Sportstätten. Sie wurde im nur 4,50 Meter breiten unteren Teil – von der Kreuzung Bahnhofstraße bis zur Engstelle am Anwesen Bold – mit dem im Dorf immer wieder verwendeten Braun-Mix-Pflaster belegt.
Muss es eine Brücke sein?
In der Engstelle, die als Mischverkehrsfläche genutzt wird, in der die Fußgänger und Fahrzeuge gleichberechtigt unterwegs sind, wurde auch klassisches Kopfsteinpflaster verarbeitet. Im oberen Teil der Straße, wo die asphaltierte Fahrbahn ohne Bürgersteige bisher auf einer Breite von 7,30 ausgebaut war, wurde die Straßenbreite zugunsten der nun beidseitig verlaufenden Bürgersteige auf 5,50 Meter reduziert.
Im Straßenbauprogramm, das der Ortsgemeinderat im Januar für die Jahre bis 2023 beschlossen hatte, war für das laufende Jahr der Ausbau eines Teilstücks der Queichstraße vorgesehen – von der Kreuzung Gartenstraße bis zur Dreifaltigkeitskirche. Hier gibt es Schwierigkeiten mit der Überquerung des Gillenbachs, wie Bürgermeister Michael Zimmermann mitteilt. Es müsse geprüft werden, ob für die Querung des kleinen Bachs ein Brückenbauwerk notwendig ist oder ob ein „Durchlass“ aus Rohren unter der Straße ausreicht.
In die Klärung dieser Frage ist die Untere Wasserbehörde involviert. „Wenn man zum Ergebnis kommt, dass ein Brückenbauwerk notwendig sei, dann wird die Maßnahme deutlich teurer, und sie wird länger dauern“, fürchtet der Ortschef. Im Straßenbauprogramm sind Kosten von 150.000 Euro eingerechnet.
Umleitung macht Probleme
Auch wegen der umfangreichen Planung für die Queichstraße geht Zimmermann davon aus, dass 2020 zunächst der Ausbau der Straße „Im Seefeld“, die die wichtige Zubringerfunktion zum Museum hat, in Angriff genommen wird. Hier werden Kosten von 607.000 Euro erwartet. Weil man Winterbaustellen vermeiden will, geht Zimmermann davon aus, dass die Queichstraße auch 2020 wohl noch nicht in Angriff genommen wird.
2021 sollen die Straßenzüge „Auf der Kuppe“ und „Am Zimmerberg“ zwischen Sonnenstraße und Anwesen Nummer4 „Auf der Kuppe“ folgen. Der Ausbau, der wegen der Umleitung problematisch werden dürfte, wird auf 278.000 Euro geschätzt.
430.000 Euro sollen 2022 in den Ausbau des dritten Bauabschnitts der Pirminiusstraße fließen. 2023 sind die Sanierung des Schulrechs (506.000 Euro) sowie der Gehwegausbau in der Weißenburger Straße (450.000 Euro) geplant, wobei dies im Zuge des Ausbaus der L495, die der Landesbetrieb Mobilität zu verantworten hat, erfolgen soll.