Rheinpfalz RHEINPFALZ Plus Artikel Hauenstein/Hinterweidenthal: Manfred Seibel schlägt öffentliche Debatte vor

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Die mögliche Fusion mit dem Dahner Felsenland spaltet die VG Hauenstein: Während der VG-Rat Hauenstein eine Fusion ablehnt, strebt der CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Manfred Schary aus Hinterweidenthal eine schnelle Eingliederung seines Heimatortes an. Eine Forderung, die vor allem zwischen Schary und dem Hauensteiner Grünen-Politiker Manfred Seibel für Reibung sorgt. Seibel schlägt nun vor, in einer Einwohnerversammlung Argumente auszutauschen.

Schary, CDU-Fraktionssprecher im Rat Hinterweidenthal, hatte sich für eine rasche Eingliederung ins Dahner Felsenland – zumindest seiner Gemeinde – ausgesprochen und das Land dazu aufgefordert, auch die Argumente der Befürworter einer Fusion anzuhören. Dieses „Vorpreschen“ kommentierte Manfred Seibel (Grüne) aus Hauenstein als „höchst verwunderlich“, worauf sich erneut Schary zu Wort meldete und Seibel unter anderem „Vernebelungstaktik“ vorwarf (wir berichteten am 24. August). Die Vorwürfe wollte nun seinerseits Seibel nicht stehen lassen.

Verantwortlich für Scheitern der Tourismus-Kooperation

So werfe ihm Schary Vorkommnisse vor, für die er selbst als damaliger Beigeordneter zusammen mit Bürgermeister Lauth verantwortlich gewesen sei: das klägliche Scheitern des Versuchs, im Bereich Tourismus eine Kooperation mit der VG Dahner Felsenland zustande zu bringen. Unter anderem das habe dazu geführt, dass sie Lauth in den Ruhestand geschickt hätten und die CDU-Fraktion im VG-Rat in die Opposition.

Die Koalition mit den Freien Wählern VG Hauenstein und der SPD sei das Beste für die VG, unterstreicht Seibel. Jedes Jahr des Fortbestehens der VG Hauenstein sei ein Glücksfall auch für Hinterweidenthal. So habe ihre Koalition schon in der abgelaufenen Wahlperiode eine dauerhafte Beteiligung am Erlebnispark zugesagt. Schary habe dafür als VG-Beigeordneter nichts getan.

Seibel: Austausch bei Einwohnerversammlung

Außerdem würde er gerne ein einziges Argument von Schary hören, welchen Vorteil die Hinterweidenthaler Bürger sowie die Unternehmen von einer Eingliederung ins Dahner Felsenland hätten, wenn sie in der VG Hauenstein weniger Umlage abführen müssten. Und dann spreche Schary – anders, als er es darzustellen versuche – nicht für alle Hinterweidenthaler. Seibel schlägt daher vor, eine Einwohnerversammlung in Hinterweidenthal einzuberufen, um die Frage zu erörtern. Er, Seibel, komme gerne dazu und stelle sich dieser Diskussion.

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