Rheinpfalz Haltestelle Pfarramt barrierefrei

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Der Gemeinderat hat der Kategorisierung der im Ort vorhandenen Bushaltestellen mit Blick auf die Fortschreibung des Nahverkehrsplans im Kreis zugestimmt. Vorgesehen ist darin unter anderem die vollständige Barrierefreiheit. Dazu muss in jeder Gemeinde mindestens eine Bushaltestelle vorhanden sein, die barrierefrei zu nutzen ist. Unter diesem Gesichtspunkt wurde die Haltestelle Pfarramt ausgesucht.

Nachrangig sei der Ausbau bei den Haltestellen Schuhfabrik und Wasserturm, nicht notwendig der an der Haltestelle Meisertal. Vorgesehen sei im Nahverkehrsplan, dass jeder Ort mindestens einmal täglich angefahren wird, sagte Ortschef Peter Seibert. Schmalenberg sei „ganz gut aufgestellt“, werde fünf Mal täglich von Waldfischbach-Burgalben und drei Mal täglich von Kaiserslautern aus bedient. Am Wochenende gibt es das Anrufsammeltaxi. Im Gespräch sei die Reaktivierung einer Linie (einmal täglich) von Pirmasens nach Trippstadt. Das Netz sei noch nicht gut genug ausgebaut, befand Simone Hettesheimer („Ja für Schmalenberg“). So gebe es einen Nachtbus, der von Kaiserslautern bis Schopp fahre. „Es muss doch möglich sei, dass dieser noch eine Haltestelle weiter bis Schmalenberg fährt“, sagte sie und möchte diese Forderungen auch nachdrücklich beim Kreis einbringen. Darauf verweisen könne man immer gerne, sagte Seibert, aber an den Realitäten werde das wohl nichts ändern. Die Realität seien nun mal eine Kreisgrenze und damit unterschiedliche Ausschreibungen der Linien in beiden Kreisen. So habe er schon alles versucht, ins Anrufsammeltaxi mehr Flexibilität zu bekommen: „Das funktioniert nicht über die Kreisgrenze hinweg.“ Die Fraktion „Ja für Schmalenberg“ möchte im Ort eine Mitfahrerbank aufstellen lassen, auf der Menschen, die irgendwohin mitgenommen werden wollen, Platz nehmen und ihren Zielwunsch angeben können. Fahrer, die in diese Richtung fahren, können sie dann aufnehmen. Grundsätzlich steht der Rat dieser Idee positiv gegenüber. Aber im Detail gibt es noch offene Fragen. „Ja für Schmalenberg“ wird jetzt eine Umfrage starten, um festzustellen, wie viele Fahrer bereit wären, sich als Mitnehmer eintragen zu lassen. Eine Plakette am Auto weist sie dann aus. Wichtig sei es, bei der Befragung mögliche Fahrer darauf hinzuweisen, dass sie eine zusätzliche Versicherung abschließen müssen, sagte Christian Günther (WG Seibert). Sei das alles geklärt, „dann haben wir sicher noch eine Bank, die wir aufstellen können“, merkte Ortschef Peter Seibert schmunzelnd an.

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