Rheinpfalz
Gemeinderat Albessen nimmt Arbeit auf
Der neu gewählte Gemeinderat von Albessen hat die Arbeit aufgenommen. Doch nicht nur formelle Fragen standen auf der Tagesordnung.
Der Rat hat sich eine Geschäftsordnung gegeben und dafür die Mustervorlage des Gemeinde- und Städtebundes genutzt. Ortsbürgermeisterin Traute Bortscher nutzte die Gelegenheit, den neuen Ratsmitgliedern sowohl den „Fonds deutsche Einheit“ als auch den „Kommunalen Entschuldungsfonds“ zu erklären. Sie bot bei weiteren Fragen ihre Hilfe an, verwies aber auch auf das Kommunalbrevier, das jedem Ratsmitglied ausgehändigt wurde.
Dann schaute man sich die Liste der in den nächsten Jahren geplanten Investitionen an. So soll die Buswartestelle verändert und für die Kinder der Bolzplatz auf Vordermann gebracht werden. Dringend steht aber der Aufbau eines Gerätehauses auf dem Programm, das bereits im nächsten Monat geliefert wird. Dieses wird dann neben dem Gemeinschaftshaus in Gemeinschaftsarbeit errichtet, und das Gremium nutzte das letzte Tageslicht, um sich den Platz genau anzuschauen.
Keine Einwände gegen Hausbau
Am Ortseingang aus Richtung Ehweiler soll ein Haus gebaut werden, das jedoch außerhalb der Bebauungsgrenzen stehen würde. Dass diese verschoben werden ist kein Problem für die Gemeinde, es mussten nur einige Träger öffentlicher Belange – vom Landesbetrieb Mobilität bis zum Dienstleistungszentrum Süd – befragt werden. Es gab keine größeren Einwände, somit kann gebaut werden.
Auch eine gute Straße bringt Probleme, das stellt man jetzt auch in Albessen fest. Kaum hat die Gemeinde nach dem Kanalbau wieder eine befahrbare Straße, klagen Anwohner, dass zu schnell gefahren wird. Der Gemeinderat denkt über Gegenmaßnahmen nach.