Rheinpfalz Geige und Flöte besonders gefragt

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In diesem Jahr begeistern vor allem Violine und Blockflöte die Musikschüler. Allerdings gehen die Schülerzahlen zurück und der demografische Wandel ist deutlich zu spüren. Das geht aus dem Bericht von Leiter Roland Schwindinger über die Musikschule des Landkreises Südwestpfalz hervor.

Das Streichinstrument Violine konnte in diesem Jahr mit einem Schülerzuwachs von 38 Prozent das größte Plus verzeichnen. Aber auch die Blockflöte scheint wieder beliebter zu werden und konnte 13 Musiker mehr als im vergangenen Jahr für sich gewinnen. Dennoch bleibt das Klavier, das in diesem Jahr seinen Aufwärtstrend fortsetzt, mit 262 Schülern das meist gespielte Instrument. Gefolgt von der Gitarre und dem Keyboard, die beide aber einen leichten Rückgang zu verzeichnen haben. Die Holzblasinstrumente haben dank der Blockflöte ein Plus von sieben Prozent zu verzeichnen, während die Tasteninstrumente ein leichtes Minus von drei Prozent vorweisen, trotzdem aber den beliebtesten Fachbereich darstellen. Insgesamt sinken die Schülerzahlen jedoch und in diesem Jahr erlernen etwa 100 Schüler weniger ein Instrument bei der Kreismusikschule als im Jahr 2013. Im Vergleich zum Jahr 2011, wo die Musikschule ihre höchste Schülerzahl verzeichnen konnte, sind es sogar über 250 weniger. Dies hat aber unter anderem mit dem Auslaufen der Kooperation mit einer Grundschule zu tun. Ohne die Schüler der Grundschul-, Ganztagsschul- und Kindertagesstätten-Kooperation beträgt der Rückgang statt fünf Prozent nur etwas über einem Prozent. Der demografische Wandel ist auch in der Kreismusikschule deutlich zu spüren. So gibt es in diesem Jahr zwischen fünf und 14 Jahren 19 Schüler weniger, während die 19- bis über 60-Jährigen mit 16 neuen Musikern deutlich zugelegt haben. Die Musikschule hat insgesamt 1182 Schüler, worunter die meisten aus der Verbandgemeinde Waldfischbach-Burgalben und der Verbandsgemeinde Dahner Felsenland stammen und die wenigsten aus den Verbandsgemeinden Hauenstein und Wallhalben, die allerdings auch die mit Abstand wenigsten Einwohner unter den Verbandsgemeinden im Kreis haben. Es sind sogar fünf Schüler aus Frankreich dabei. Die Zusammenarbeit mit den Integrierten Gesamtschulen in Waldfischbach-Burgalben und Thaleischweiler-Fröschen sowie mit der Grundschule in Busenberg wird auch in diesem Jahr weitergeführt. Außerdem finden wie gewohnt das ganze Jahr über Schülerkonzerte, Musicals und Big-Band-Auftritte statt. Die Finanzierung wurde etwas umverteilt, da die Personalkosten um zwei Prozent stiegen, während die Gebühreneinnahmen um 2,5 Prozent sanken. Dazu kam noch die um 2200 Euro geringere Landesförderung. Deshalb gab es eine Steigerung des Kreisanteils um 36.800 Euro, der nun 566.000 Euro beträgt. (kerk)

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