Rheinpfalz Gegen 4:4-Lösung

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Der Gemeinderat Spirkelbach hat am Montag Stellung zum Ausbau der B 10 zwischen Hauenstein und Hinterweidenthal bezogen. Die betroffenen Ortsgemeinden waren vom Landesbetrieb Mobilität in Kaiserslautern gebeten worden, sich zu den Planungsvarianten zu äußern.

Der Rat folgte dabei einem Beschluss der Bürgermeisterdienstbesprechung. Darin heißt es, dass die Planung des dreistreifigen Ausbaus an der Felsennase bei Hauenstein zunächst nicht weiter verfolgt werden soll. Vielmehr solle sie in die Planungen für den Abschnitt Hauenstein – Hinterweidenthal einbezogen werden. Mit dem Ausbau dürften den Gemeinden keine Nachteile entstehen. Zudem wird gefordert, dass die Belastungen auf den Umleitungsstrecken während der Bauarbeiten auf ein Minimum zu reduzieren sind. Der Radverkehr zwischen Hauenstein und Hinterweidenthal solle während der Bauphase möglich sein, später sollte dann ein richtiger Radweg gebaut werden. Ortsbürgermeister Edgar Perret ging auch auf die Auflösung der Verbandsgemeinde Hauenstein ein. Die von Lug, Dimbach, Schwanheim und Darstein angedachte 4:4-Lösung (die Luger-Tal-Gemeinden kommen zur VG Annweiler, die restlichen Gemeinden fusionieren kreisintern) lehne er ab. Für ihn komme nur eine 7:1-Lösung (alle Gemeinden bis auf Hinterweidenthal fusionieren mit der VG Annweiler) oder sogar eine komplette Fusion der VG Hauenstein mit Annweiler in Betracht.

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