Rheinpfalz Günstiger als geplant

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In den Sommerferien sollen in der Integrierten Gesamtschule in Contwig statt der Schüler die Handwerker täglich ein- und ausgehen. Der Kreisausschuss vergab gestern Bauaufträge zum Umbau des bisherigen Gebäudes. „Wir versuchen vieles in die Sommerferien hineinzuziehen“, sagte Landrat Hans Jörg Duppré.

Erfreut konstatierte Heinrich Hofmeister (SPD), dass die Preise für alle drei zu vergebenden Aufträge günstiger ausfallen, als in der Kostenschätzung vorgesehen. Momentan seien die Preise etwas niedriger, bestätigte Dieter Zwing von der Kreisverwaltung diese positive Entwicklung aus Sicht des Kreises. Der Kreisausschuss vergab den Umbau der Holz-/Alu-Fenster und der Fensterbänke an die Firma Matthias Schuster aus Vinningen (24.600 Euro). Hier war mit Kosten von 61.600 Euro kalkuliert worden. 20.000 Euro günstiger als geplant wird der Einbau neuer Türen im bisherigen Schulgebäude. Für 54.795 Euro geht der Auftrag an die Firma BTZ-Tuer aus Enkenbach-Alsenborn. 58.000 Euro billiger werden die Trockenbauarbeiten am Altbau. Für 203.000 Euro erhält der Saarbrücker Standort des Mannheimer Unternehmens Bilflinger&Berger den Auftrag. Verbessert wird die Ortsdurchfahrt Wilgartswiesen. Wer da in letzter Zeit mal durchgefahren sei, wisse, dass es notwendig ist, sagte der Landrat. Es ist eine Gemeinschaftsmaßnahme mit dem Bund (B 10) und der Verbandsgemeinde Hauenstein. Insgesamt kostet die Maßnahme 1,619 Millionen Euro. Der Kreisanteil beläuft sich auf 53.899 Euro. In vier Abschnitten wird die Deckschicht der K 56 – das ist die Durchfahrtstraße – erneuert. Sollte es notwendig sein, wird die Entwässerungsrinne erneuert. Demnächst soll es eine Gesamtübersicht über die Baumaßnahme „Durchgängigkeit des Schwarzbaches“ geben, stellte Duppré in Aussicht. Da seien bereits etliche Arbeiten durchgeführt worden. Die Zusammenstellung soll zeigen, was bereits gemacht wurde, und was die Maßnahmen gekostet haben. Um die EU-Wasserrahmenrichtlinie umzusetzen, muss der Schwarzbach im Bereich Biebermühle durchgängig gemacht werden. Gestern vergab der Kreisausschuss den Auftrag, in der Nähe des Schwimmbades Biebermühle, unweit des Mitfahrerparkplatzes, die vorhandene Wehranlage und das frühere Kühlwasserzulaufbecken des ehemaligen Kraftwerks abzureißen. Störsteine werden als Stütz- und Ankersteine eingebaut, ebenso Sohlesubstrat. Ziel ist es, eine sogenannte Sohlegleite zu bauen, die die Erosion auf dem Gewässergrund verhindert. Die Steine werden dazu quer zur Strömung liegend eingebaut. Für Heiterkeit sorgten die Daten zum Arbeitsmarkt, die sich auf dem bisherigen Niveau bewegen und für April 1436 Bedarfsgemeinschaften ausweisen. Der Kreisbeigeordnete Peter Spitzer wies auf den deutlichen Rückgang der nicht erwerbsfähigen Leistungsberechtigten vom März zum April dieses Jahres hin. Dies sei nicht realen Gegebenheiten, sondern einer Veränderung in der Statistik geschuldet, die die Bundesagentur für Arbeit gefordert habe, erläuterte er. Mit Blick auf die Bundestagwahlen im kommenden Jahr erinnerte Berthold Martin (FWG) schmunzelnd an das geflügelte Wort vom fehlenden Vertrauen in Statistiken, die man nicht selbst gefälscht habe. (add)

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