Rheinpfalz FWG: Wird Frey nicht Landratskandidat?

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HINTERWEIDENTHAL. Die Freie Wählergemeinschaft (FWG) im Kreis Südwestpfalz trifft sich am Freitag im Dorfgemeinschaftshaus Hinterweidenthal zu einer erweiterten Vorstandssitzung. Auf der Tagesordnung steht auch die Abstimmung darüber, ob mit Alexander Frey aus Leimen ein eigener Landratskandidat ins Rennen geschickt wird.

Auf RHEINPFALZ-Anfrage beurteilte der 58-jährige Ortschef von Leimen allerdings „die Tendenz zum eigenen Bewerber eher negativ“. Er sei darüber etwas enttäuscht, „denn als ich mein Interesse bekundete, war jeder dafür, dass ich mich stelle“. Schon in der RHEINPFALZ vom 13. September hatte Frey bekanntgegeben, dass er grundsätzlich bereit sei und zur Verfügung stehe, für die FWG in den Wahlkampf zu ziehen. Aber es sei ihm auch durchaus bewusst, so Frey damals, „dass dazu eine Nominierung durch die FWG kreisweit passieren muss“. In der FWG-Kreismitgliederversammlung war dann „die Wahrscheinlichkeit, dass die FWG einen Kandidaten für die Wahl zum Landrat stellt und dass dieser Alexander Frey heißen wird“, als „gestiegen“ beurteilt worden (RHEINPFALZ vom 31. Oktober). In allen Ortsvereinen sollte ein entsprechendes Feedback eingeholt werden, wohin die FWG-Mitglieder tendieren. Auch FWG-Kreisvorsitzender Peter Sammel befand im Oktober, dass es „wünschenswert“ sei, wenn die FWG einen Kandidaten präsentieren würde. Wie Frey nun auf Nachfrage erklärte, würden hinter vorgehaltener Hand als Gründe für einen Verzicht genannt, dass ein Wahlkampf zu teuer und die Chancen auf einen Sieg zu gering wären. „Ich bin doch enttäuscht über das, was sich abzeichnet. Als ich mein Interesse an der Bewerbung bekannt machte, fand ich nur Unterstützung und Zuspruch“, sagte er. Als Landratskandidaten für die Wahl am 7. Mai stehen bislang nur Susanne Ganster für die CDU und Peter Spitzer für die SPD fest. Seine Kandidatur für das Amt des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Rodalben stehe indessen nicht infrage, sagte Frey. Auch hierfür hatte er im September seinen Hut in den Ring geworfen – „wo er auch liegen bleibt“, wie er gestern unterstrich. Er sei sich sicher, dass der FWG-Verband Gräfensteiner Land seine Kandidatur unterstützt und befürwortet. |mt

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