Eisenberg FWG gibt zwei Sitze ab

SPD und CDU so gut wie unverändert, FWG muss Federn lassen, Grün gewinnt einen Sitz dazu – und die FDP ist erstmals in jüngerer Zeit wieder im Göllheimer Verbandsgemeinderat vertreten. So lautet das Ergebnis des Votums am Sonntag für den VG-Rat.
Wahlsieger ist, wie auch bereits vor fünf und vor zehn Jahren, die FWG. Mit 31,8 Prozent der gültigen Stimmen stellt sie die stärkste Fraktion im Rat vor der CDU (29,1 Prozent), der SPD (24,2 Prozent), den Grünen (10,2 Prozent) und der FDP (3,2 Prozent). Doch die Freude dürfte bei den Freien Wählern nicht ungetrübt sein, denn im Vergleich zu 2009 mussten sie 7,8 Prozentpunkte – und zwei Sitze im Verbandsgemeinderat – abgeben. Statt elf sind es nur noch neun Sitze. Einer davon ging an die Grünen, die 10,2 Prozent der Wählerstimmen bekamen (2009: 7,9) und jetzt drei Vertreter in den Rat schicken dürfen. Einen weiteren Sitz konnte sich die FDP erstmals sichern: mit 3,2 Prozent. Die Linke erreichte nur 1,5 Prozent und ist nicht im Rat vertreten. Bei der CDU und der SPD hat sich, was die Zahl der Sitze angeht, im Vergleich zu 2009 nichts geändert, obwohl beide ganz leicht dazugewonnen haben: Die CDU liegt bei 29,1 Prozent (2009: 28,5), die SPD bei 24,2 (2009: 24,0). Damit hat die CDU nach wie vor acht Sitze, einen mehr als die SPD. Ein Negativtrend zeichnet sich bei der Wahlbeteiligung ab: Sie sinkt kontinuierlich. Im Jahr 1999 lag sie noch bei 74,1 Prozent, 2004 dann bei 67,5 Prozent. 2009 war sie bereits auf 64,6 Prozent gesunken. Der vorläufige Tiefpunkt liegt in diesem Jahr bei 60,7 Prozent. Größte Stimmenfänger für ihre Parteien waren bei den drei größten Ratsfraktionen die jeweiligen Spitzenkandidaten: bei der FWG Klaus-Dieter Magsig, bei der CDU Dieter Hartmüller und bei der SPD Thomas Mattern. Bei den Grünen wurde Spitzenkandidatin Monika Schimmelpfennig allerdings von anderen überholt und zieht nach derzeitigem Stand nicht in den Rat ein. Die meisten Stimmen holte hier Jamill Sabbagh, der 2009 noch für die SPD angetreten war. Für die FDP dürfte Gerd Janson das Ratsmandat wahrnehmen. (ajh)