Rheinpfalz Fusion: Mit Südwestpfalz ausgeschlossen

TRIPPSTADT. Einstimmig hat der Gemeinderat Trippstadt am Dienstag beschlossen, die Fusionsverhandlungen der Verbandsgemeinden Kaiserslautern-Süd und Landstuhl zu unterstützen. Trippstadt strebe die Neubildung einer Verbandsgemeinde aus diesen beiden Gebietskörperschaften an, so Ortsbürgermeister Manfred Stahl (FWG).
Die Landesregierung habe bereits demonstriert, dass sie Fusionen auch gegen den Willen der Kommunen beschließt, so Stahl vor dem Grundsatzbeschluss zur Verwaltungs- und Gebietsreform. Zu einer Fusion der beiden Verbandsgemeinden Kaiserslautern-Süd und Landstuhl gäbe es aus der Sicht des Landes keine Alternative. Schon im ersten Halbjahr 2015 soll ein Gesetz auf den Weg gebracht werden. Die Verhandlungen mit den Vertretern der VG Landstuhl liefen „auf Augenhöhe, in fairem und harmonischem Stil“, so Stahl. Er bedauerte, dass eine Fusion während der Freiwilligkeitsphase nicht zustande kam und „eine fette Hochzeitsprämie verschenkt wurde“. Eine Eingemeindung Trippstadts in die Stadt Kaiserslautern oder einen Wechsel in den Südwestpfalzkreis schloss er aus. Letzteres steht in der Gemeinde Schopp zurzeit in der Diskussion. (llw)