Rheinpfalz Fußballer erwarten zum Winzerfest Lokalrivalen aus Lauterecken
Derby-Kick zum Winzerfest: Morgen sollte sich vorm Festbesuch ein Abstecher zum Hundheimer Sportplatz doch allemal lohnen: Die Gastgeber-Elf vom VfR Hundheim-Offenbach empfängt dort nämlich einen alten Rivalen SV Veldenz Lauterecken. Anstoß ist um 16 Uhr.
Noch läuft’s nicht so richtig rund beim Dritten der Vorsaison in der B-Klasse Nord: Die Mannschaft des VfR Offenbach-Hundheim, im Mai erst auf der Zielgeraden des höchst spannenden Meisterschafts- und Aufstiegsrennens ins Straucheln angekommen, ist bislang noch nicht wie gewohnt im Tritt. Nachdem morgen schon das erste Drittel der Saison abgeschlossen wird, rangieren die Hausherren vorm Anpfiff auf Tabellenplatz sechs. Dabei hätte jeder die Elf des Trainerduos Mario Gailing/Michael Klein eher weiter oben erwartet. Von ganz oben grüßt indes die Mannschaft des SV Lauterecken. Die Veldenzer als Tabellenführer – das gab es zuletzt in der vier Jahre zurückliegenden Runde, als die Elf im Jahr 2012 vom Anpfiff weg Ambitionen nach oben hegte und später sogar den Titel in der B-Klasse perfekt machte. Mithin ist das ein Spitzenspiel, das die Zuschauer morgen zum Winzerfest erwarten können. Bisher unter Wert geschlagen, dürften die Gastgeber hochmotiviert gegen den Lokalrivalen zur Sache gehen, der nach recht dürren Spielzeiten nun – nicht zuletzt dank einiger Verstärkungen – in diesem Jahr Meisterschaft und Aufstieg als Ziel der Saison ausgegeben hat. Nach dem bitteren Abstieg im Frühling 2015, der Folge einer wahren Horrorsaison war, hat sich die Mannschaft des VfR Hundheim-Offenbach hingegen wieder stabilisiert. Das ging sogar weitaus schneller, als es Trainer Mario Gailing gehofft hatte, als er damals das Kommando übernahm. In der ersten B-Klasse-Saison hatte die Glantal-Elf auf Anhieb ganz vorn mitspielen können. Am Ende verpasste die Elf die Relegation zur A-Klasse nur haarscharf, als sie sich im letzten Saisonspiel kurz vorm Ende um den Lohn gebracht sah. Momentan steht „nur“ Platz sechs zu Buche. Dabei machen der Mannschaft die Ausfälle einiger Leistungsträger schwer zu schaffen, wie sich bislang klar gezeigt hat. |cha