Rheinpfalz Flughafen Hahn: Geheimdienst kannte Investoren

. Der Verfassungsschutz wurde vor der Unterzeichnung des mittlerweile geplatzten Vertrags zum Verkauf des Flughafens Hahn über die personellen Veränderung bei den chinesischen Kaufinteressenten informiert. Allerdings sah der Geheimdienst keinen Grund, die neuen Investoren genauer unter die Lupe zu nehmen. Das teilt das Innenministerium auf Anfrage der RHEINPFALZ mit. Ein Sprecher der Behörde informiert: „Der Verfassungsschutz wurde nach der Übermittlung der Unterlagen von KPMG zu den neuen Gesellschaftern (24. Mai) über die neue Gesellschafterstruktur informiert. Daraus ergab sich kein Anlass für weitere Nachforschungen.“ Wie berichtet, hatte das Finanzministerium angeregt, die chinesische Firma Shanghai Yiqian Trading Co. Ltd., kurz SYT, die den Hahn kaufen wollte, von einer Wirtschaftsdetektei überprüfen zu lassen. Innenminister Roger Lewentz (SPD) lehnte das ab – mit dem Verweis auf den Verfassungsschutz, der mit der Angelegenheit betraut sei. |gana