Rheinpfalz Fluchttreppen angebaut

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Mit der Installation der Fluchttreppen, die derzeit im Gang ist, werden an der Marienschule Hauenstein die Brandschutzmaßnahmen, mit deren Umsetzung bereits in den Sommerferien 2014 begonnen worden war, weiter komplettiert. Insgesamt 384.000 Euro muss der Schulträger, die Verbandsgemeinde Hauenstein, dafür investieren.

Die drei Fluchttreppen, die deutliche Eingriffe in die Optik des Schulgebäudes bedeuten, wurden an der Kirchstraße, in der kleinen Grünfläche am Haupteingang der Schule und am Eingang zur Turnhalle installiert. Sie sollen es ermöglichen, auch die Obergeschosse und Flure der östlichen und westlichen Gebäudeflügel sowie des Musiksaals, der ja auch vom Musikverein als Proberaum genutzt wird, im Brandfall zu evakuieren. Neben den Fluchttreppen muss auch noch ein Notausgang für die Turnhalle hergestellt werden. Das ist an der Westseite – zur Marienstraße hin – vorgesehen. Die Stahltreppen wurden von der Waldfischbacher Firma Rung zum Preis von 50.000 Euro geliefert und montiert. Die Mauerdurchbrüche, die die Fluchttreppen an die Flure andocken, sollen in den nächsten Tagen und Wochen erfolgen und ebenso wie der Einbau der Türen bei laufendem Schulbetrieb erledigt werden. „Das wurde so mit der Schulleitung so besprochen. Wir gehen gemeinsam davon aus, dass die Arbeiten ohne schwerwiegende Störung des Unterrichts möglich sein werden“, informierte Marco Zwick-Kyas von der Bauabteilung der Verbandsgemeinde. Bisher wurden eine Brandmeldeanlage, eine hausinterne Alarmierung und in den Fluren eine entsprechende Notbeleuchtung installiert. Durch rauchsichere und im Brandfall selbstständig schließende Türen wurden die Fluren in Brandabschnitte unterteilt. Über den Türen der Klassenzimmer und der ihnen zugeordneten Garderoben wurde in Trockenbauweise ein größerer Kabelkanal installiert. Hier waren zuvor Eternitplatten eingebaut. In diesem Zuge wurden neue Leitungen für die Elektrik eingezogen und entsprechende Anschlüsse für die modernen White-Board-Tafeln gelegt. (ran)

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