Rheinpfalz Für dieses Jahr drohen rote Zahlen im Forst

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Ein ausgesprochen gutes Forstjahr war 2013 für die Hauensteiner Gemeindekasse: Am Ende konnte ein Gewinn von mehr als 26.000 Euro verbucht werden. Für das laufende Jahr sieht es aber deutlich schlechter aus: Berechnet wurde ein Minus von rund 10.000 Euro. Forstreferendar Jochen Dieler, der zurzeit im Rahmen seiner Ausbildung für den höheren Forstdienst beim Forstamt Hinterweidenthal hospitiert, stellte im Beisein von Revierförster Richard Schwarz am Montagabend im Hauensteiner Gemeinderat die Zahlen vor. Das gute Ergebnis des vergangenen Jahres kam vor allem durch den Verkauf von Holz zustande, das bereits 2012 geschlagen worden war. Zudem konnten höhere Verkaufserlöse erzielt werden. Berechnet war der Forsthaushalt des vergangenen Jahres mit einem durchschnittlichen Verkaufserlös von 71 Euro je Festmeter. Tatsächlich wurden durchschnittlich 76 Euro. Eingeschlagen wurden 617 Festmeter, die vor allem bei einer Durchforstung der Abteilungen Sandritsch und Stefanstal anfielen; verkauft wurden rund 800 Festmeter. In diesem Jahr sollen nur 260 Festmeter Holz geschlagen werden, vorrangig im Mittelpferch, hinter dem alten DRK-Haus; aber auch am Breitendeich mit einem Hangharvester. Dieler begründete den geringen Holzeneinschlag in diesem Jahr damit, dass in den vergangenen Jahren im Hauensteiner Gemeindewald mehr Holz geschlagen wurde, als dies der durchschnittliche Hiebsatz vorsehe. Die deswegen geringeren Verkaufserlöse machen letztlich das Minus aus. Bereits durchgeführt wurde eine Verkehrssicherungsmaßnahme am Mühlgründel, am Radweg zwischen Hauenstein und Hinterweidenthal. Dort, so führte Schwarz aus, fielen 150 Festmeter an, die in den Zahlen des Forsthaushalts noch gar nicht berücksichtigt seien. Er zeigte sich daher optimistisch, auch 2014 eine „leichte Null“ im Betriebsergebnis zu erreichen. 2013 war auch nur ein Gewinn von 5000 Euro eingeplant gewesen, der sich nun mehr als verfünffachte. Im Durchschnitt der letzten Jahre, so Schwarz, warf der Hauensteiner Gemeindewald einen Gewinn von jährlich rund 9500 Euro ab. (hll)

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