Rheinpfalz Eppenbrunner wünschen sich neuen Anstrich
Demnächst werden in der Kirche St. Pirminius Eppenbrunn durch Feuchtigkeit aufgetretene Schäden beseitigt. Im Anschluss wird die Kirche inklusive der Decke neu gestrichen. Die Kostenschätzung für alle anfallenden Arbeiten beläuft sich auf 78.830 Euro. Bei seiner jüngsten Sitzung in Trulben vergab der Verwaltungsrat der Pfarrei Heiliger Wendelinus unter Vorsitz von Pfarrer Walter Augustin Stephan die Arbeiten.
Das Bischöfliche Bauamt in Speyer beauftragte mit der Planung und Bauleitung der Innensanierung das Architekturbüro Hermann Held aus Contwig. Die Arbeiten in der Kirche, die zuletzt 1990 renoviert wurde, untergliedern sich in zwei Bauvorhaben. Zum einen handelt es sich um die Beseitigung der Feuchtigkeitsschäden und die Instandsetzung der Wände bis zu einer Höhe von 2,60 Metern. Das zweite Vorhaben ist ein Wunsch der Eppenbrunner und des Verwaltungsrates. Die Kirche soll im Inneren einen neuen Anstrich erhalten. Dabei soll die Farbgebung etwas kräftiger werden als bisher. Darüber muss am 8. November jedoch erst noch der Kunstbeirat der Diözese Speyer entscheiden. Ursprünglich war lediglich eine Feuchtschädenbeseitigung beabsichtigt. Dazu hätte die Diözese einen Zuschuss von 60 Prozent gegeben. Der Eigenanteil der Katholischen Kirchenstiftung St. Pirminius Eppenbrunn hätte 40 Prozent betragen. Doch nun, da der Neuanstrich nicht nur bis in eine Höhe von 2,60 Metern, also in dem Bereich, in dem die Schäden beseitigt werden, erfolgen soll, bedarf es einer neuen Entscheidung der Bischöflichen Finanzkammer in Speyer. Denn üblicherweise handelt es sich bei einem Neuanstrich laut Pfarrer Stephan um eine Schönheitsreparatur. Diese müsste die Gemeinde in der Regel selbst tragen. Da jedoch mit der Beseitigung der Feuchtschäden eine Baumaßnahme vorangeht, müsse in Speyer neu verhandelt werden. Stephan zeigte sich zuversichtlich, dass auch zum kompletten Neuanstrich ein Zuschuss gewährt wird. Er ist sich sicher, dass die Gesamtmaßnahme finanzierbar ist und nicht zuletzt durch Spenden unterstützt wird. Bei seiner Sitzung hat der Verwaltungsrat nach dem Vorschlag von Architekt Hermann Held vier Gewerke für insgesamt 78.830 Euro an den jeweils günstigsten Bieter vergeben. Der Malerbetrieb Veit aus Battweiler kümmert sich für 57.500 Euro neben den eigentlichen Malerarbeiten auch um die Feuchtschädenbeseitigung. Die Gerüstbauarbeiten wurden der Firma Benoit in Dellfeld für 18.100 Euro übertragen. Die Orgelumhausung nimmt die Firma Mayer aus Heusweiler vor, während die Firma Celestra aus Homburg den Zuschlag für die Endreinigung (530 Euro) erhielt. Frühestens Mitte Oktober wird die Firma Veit mit der Feuchtschädenbeseitigung beginnen. Zuvor müssen jedoch die Bänke aus der Kirche gebracht werden. Dazu benötigt man laut Rita Gillich vom Verwaltungsrat viele freiwillige Helfer, die rechtzeitig zum Arbeitseinsatz gebeten werden. Der Bauzeitenplan von Held sieht dann den 6. November als Beginn für die eigentlichen Malerarbeiten vor, wobei über die endgültige Farbgebung zwei Tage später der Kunstbeirat in Speyer entscheidet. SPENDEN —Wer sich finanziell an der Innensanierung der Eppenbrunner Kirche beteiligen möchte, kann seine Spende in der Sakristei abgegeben oder direkt auf das Konto der Katholischen Kirchenstiftung St. Pirmin Eppenbrunn überweisen. —Die IBAN lautet: DE 59 5409 0000 0081 2878 72