Unglaublich RHEINPFALZ Plus Artikel Eisenberg: Werner und Ingrid Funk feiern Diamantene Hochzeit

Das Hochzeitsfoto: Ingrid und Werner Funk.
Das Hochzeitsfoto: Ingrid und Werner Funk. Foto: Frei

Eine stolze Zahl: Seit 60 Jahren sind Werner und Ingrid Funk nun schon verheiratet. Am Donnerstag feierten die beiden Diamantene Hochzeit. Das Ehepaar lebt seit 2018 im DSK Seniorenzentrum in Eisenberg. Ein Besuch.

Der 84-jährige Werner Funk wurde in Ludwigshafen geboren, wo er auch die Schule besucht hat. „Nach der Schulzeit habe ich eine Lehre als Maler und Tüncher gemacht und habe fast ein Jahr lang als Geselle gearbeitet“, erinnert er sich. Danach sei er in die BASF gewechselt, wo er 35 Jahre im Schichtbetrieb gearbeitete habe. Seine Frau Ingrid ist in Neuleiningen und Battenberg aufgewachsen. „Durch einen Freund haben wir uns auf dem Battenberg kennengelernt, wo wir auch standesamtlich geheiratet haben“, so Funk. In Ludwigshafen habe dann die kirchliche Hochzeit in Weiß stattgefunden.

Das Paar wohnte zunächst in Neuleiningen, sei dann nach Grünstadt gezogen, um am Ende wieder nach Neuleiningen zurückzukehren, wo ein Haus gekauft worden sei. Im Laufe der Jahre seien drei Kinder, zwei Mädchen und ein Junge geboren worden. „Meine Frau hat nur stundenweise gearbeitet, denn sie hat den Haushalt versorgt und sich um die Kindererziehung gekümmert“, erzählt der Rentner. Er selbst sei schon immer handwerklich begabt gewesen und habe mit allerlei verschiedenen Materialien getüftelt und gebaut.

Seit 2018 gemeinsam im Seniorenzentrum

Im Jahr 2000 habe seine damals 63-jährige Frau den ersten Schlaganfall erlitten. „Daraufhin habe ich sämtliche Arbeiten übernommen, habe gekocht, gewaschen und geputzt und auch meine Frau gepflegt“, so Funk. Zu dem ersten Schlaganfall seien im Laufe der Jahre leider noch drei weitere gekommen und der Zustand seiner Frau habe sich von Mal zu Mal verschlechtert. „Als ich selbst dann 2018 krank wurde und die Pflege nicht mehr alleine stemmen konnte, haben wir unser Haus verkauft, an dem ich so viel selbst gemacht habe und sind ins Seniorenzentrum nach Eisenberg gezogen“, berichtet er.

Gerne erinnere er sich an früher, als seine Frau noch gesund gewesen sei. „Wir sind so gerne gewandert, haben Freunde in Pirmasens besucht und waren auch am Grab meines Vaters, der auf dem Heldenfriedhof in der Eifel begraben liegt“, sagt er und ergänzt: „Zum ersten Mal sind wir 1957 mit dem Moped in die Eifel gefahren.“ Eine Feier zur Diamantenen Hochzeit sei nicht geplant, er freue sich aber, wenn seine Kinder, von denen zwei in der Nähe wohnen und seine drei Enkel zu Besuch kämen.

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