Rheinpfalz Ein Pferd, ein Baumstamm

Am Sonntag, 5. Oktober, ab 13 Uhr findet in Kaiserslautern Erlenbach unterhalb der Theo-Barth-Halle am Matzenberg 7b die dritte Landesmeisterschaft im Holzrücken mit dem Pferd statt. Gleichzeitig wird das beste Arbeitspaar aus der Pfalz gesucht.
Ausrichter ist der Fahrsportverein Kaiserslautern-Land, der am Matzenberg seit einiger Zeit sein Vereinsgelände hat. Alexander Schneider, Vorsitzender des Fahrsportvereins, wird beim Aufbau der Hindernisse die Strecke mit Schwierigkeiten spicken, wie sie auch beim Rücken von Stämmen bei der Waldarbeit tatsächlich vorkommen können. Es sind sicher keine alltäglichen Bilder, die hier im Zuge der Meisterschaft den Zuschauern geboten werden. Müssen doch die nummerierten Hindernisse und Schikanen vom Pferd mit angehängtem etwa drei Meter langem Baumstamm möglichst schnell im Schritt fehlerfrei passiert werden. Die Fuhrleute folgen dem Pferd und dirigieren es mit Stimme und langen Leinen. Fehler werden in Zeitstrafen umgerechnet. Landesmeister wird der schnellste rheinland-pfälzische Fuhrmann, der beste Pfälzer wird Pfalzmeister. Dass lärmempfindliche Pferde an laufenden Motorsägen ruhig stehen müssen oder über Stämme steigen, um Bäume herumtreten, in Enge und durch dichte Äste manövrieren müssen, sind beispielhafte Situationen, die einem Rückepferd bei der Waldarbeit begegnen können. Welche Schwierigkeiten der erfahrene Parcoursbauer Alexander Schneider in diesem Jahr einbaut, sehen Zuschauer und Fuhrleute erst am Tag der Prüfung. Die Zuschauer können sehr nahe am Wettkampfgeschehen ihre Favoriten beobachten. Die Regeln und Besonderheiten werden laufend erläutert, so dass die Zuschauer neben dem Wettbewerb auch etwas über das traditionelle Arbeiten mit dem Pferd im Wald erfahren können. Besonders herausgeputzte Pferde bieten bei der Veranstaltung tolle Bilder. (thea)