Rheinpfalz Ehrenamtliche Helfer im Dauereinsatz

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Die Feierlichkeiten zur Schlosseinweihung in Lauterecken am vergangenen Wochenende – samt dem Jubiläum zur Verleihung der Stadtrechte vor 675 Jahren und dem zehnten Veldenztag – sind nahezu reibungslos über die Bühne gegangen. All dies wäre nicht möglich gewesen, wären nicht viele helfende Hände im Hintergrund unentgeltlich tätig gewesen.

Mitunter passiert es, dass diejenigen, die hinter den Kulissen die Arbeit machen, und wesentlich zum Gelingen derartiger Veranstaltungen beitragen, aus dem Fokus geraten. Immerhin: In Lauterecken haben Stadtbürgermeister Heinrich Steinhauer und Verbandsbürgermeister Andreas Müller es am Ende des offiziellen Festaktes nicht vergessen, auch die Helfer zu erwähnen. Unauffällig und emsig werkelten Mitglieder des Heimat- und Kulturvereins Lauterecken um Heinrich Schreck im Schloss. Sie sorgten rechtzeitig für die dekorierten Räume und Tische und versorgten die zahlreich erschienenen Besucher mit Getränken. „Wir waren mit acht Personen im Einsatz und schenkten Getränke aus, die von der Werbegemeinschaft ,Erlebnis Lauterecken’ finanziert wurden“, erzählt Schreck. Alle machten ihre Arbeit ehrenamtlich und unentgeltlich. Alleine am Freitag sei man von morgens 9 Uhr bis nach Mitternacht unentwegt im Einsatz gewesen. Und nicht zuletzt habe der Heimat- und Kulturverein die musikalische Unterhaltung für den Samstagabend finanziert, fährt Schreck fort. Außer dem Heimat- und Kulturverein war die Arbeiterwohlfahrt (Awo) am Samstag unter Federführung von Hans Lübeck aktiv. Ab neun Uhr empfingen die Awo-Mitglieder die Gäste im Schlosshof und servierten Kaffee und Kuchen. Bis in den Nachmittag hinein reichten die Backwaren. „Ohne dieses Engagement wäre die Veranstaltung nicht so harmonisch verlaufen, das steht und fällt mit dem Engagement der freiwilligen Helfer“, weiß Schreck. Das erkennt auch Stadtbürgermeister Heinrich Steinhauer an: „Ohne diese vielen Helfer ist eine solche Veranstaltung gar nicht zu stemmen“, lobt er im Nachhinein erneut deren Einsatz. Für Steinhauer war das Wochenende mit Schloss-Einweihung ein „sagenhaftes Ereignis“, das organisatorisch „relativ gut“ gelaufen sei, mal abgesehen vom abgesagten Ritterschlag und der Absage des Fanfarenzuges Kusel. Aber das sei eben eine Live-Veranstaltung, da funktioniere nicht immer alles. Im Großen und Ganzen aber sei es eine „tolle Sache“ gewesen. Heinrich Schreck und seine Helfer sind derweil wieder im Schloss, weil nach dem Aufbau der unvermeidliche Abbau folgt.

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