Rheinpfalz Durchgehender Bürgersteig und neue Fahrbahndecke

Placeholder-Image

In der eine Einwohnerversammlung am Donnerstag informierten Ortschef Thomas Iraschko und die Ingenieurgesellschaft Durawa und Krupp, Waldfischbach-Burgalben, die 25 anwesenden Bürger darüber die Planung, wie die Himbaum- und Oberen Haardtstraße ausgebaut werden sollen.

Andreas Durawa erläuterte anhand eines Luftbildes und von Fotos der Teilabschnitte die genaue Planung der Himbaumstraße. Auf 256 Metern gibt es eine neue Fahrbahndecke und auf einer Seite einen durchgezogenen Gehweg mit Rundbordstein. Dieser soll drei Zentimeter Höhenunterschied zur Fahrbahn haben. Das Betonsteinpflaster wird dem der Neudorfstraße sehr ähnlich sein, um einen „roten Faden“ beizubehalten. Bei dem Ausbau, der vom Rat aus mehreren Versionen ausgesucht wurde, gibt es auch einige Problemzonen. Diese befinden sich „An der Hasenhalle“ und bei der „Himbaum-Erweiterung“. „An der Hasenhalle“ gibt es zurzeit bei einer Fahrbahnbreite von fünf Metern keinen Gehweg. Hier soll die Fahrbahn auf viereinhalb Meter reduziert werden, um einen Gehweg zu ermöglichen. Bei dem Steilstück der Himbaum-Erweiterung soll die Fahrbahn um zehn Zentimeter erhöht werden, um das Gefälle auszugleichen. Zusätzlich soll ein durchgängiger Gehweg mit Geländer entstehen, um Gefahrensituationen vermeiden zu können. Die Baukosten für die Gehwege werden sich auf 99.000 Euro belaufen, die Kosten für die Fahrbahn betragen 160.000 Euro. Samt kleinerer anfallender Arbeiten und Honorar werden sich die Gesamtkosten auf 366.000 Euro brutto belaufen. Darin enthalten sind laut Durawa allerdings noch keine Kosten etwa für Wasserleitungen. Während die Kanäle in der Himbaumstraße in Ordnung sind, müssen die Kanäle an der Hasenhalle erneuert werden. Während dieser Arbeiten wird die Straße für eine Woche gesperrt. Sobald der Bau beginnt, soll die Durchgängigkeit für Anwohner gewährleistet sein. Es ist vorgesehen, die Straße immer nur zur Hälfte zu bearbeiten, so dass die andere Hälfte befahren werden kann. Das kostet laut Iraschko allerdings Zeit: „Mit einer Vollsperrung wäre es sehr viel einfacher.“ Anfang 2015 sollen die Arbeiten ausgeschrieben werden, damit im April oder Mai mit dem Ausbau begonnen werden kann. Iraschko zeigte sich zuversichtlich, dass das Projekt bis Herbst abgeschlossen ist. Anlieger äußerten sich besorgt, dass Rettungskräften vor allem während Vollsperrung nicht durchkommen. Iraschko und Matthias Lang von der Verbandgemeindeverwaltung Pirmasens-Land beruhigten aber, dass die Baustelle abends von den Firmen immer so hinterlassen würden, dass sie im Notfall befahrbar sei. Ein weiterer Punkt der Versammlung war der Ausbau der „Oberen Haardstraße“, der aber erst für 2016/17 vorgesehen ist. Laut Durawa stehen in erster Linie die Planung eines Gehweges und der Ausbau der Bushaltestelle an. Die Kosten belaufen sich auf 708.000 Euro. (elpa)

x