Rheinpfalz Drei-Sterne-Plus als Ziel

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Seit Montag wird auf dem Gelände des Landhotels Weihermühle kräftig gebaut. Ein zweigeschossiges Gästehaus mit 13 Zimmern und kleinem Wellnessbereich entsteht. Das Inhaberpaar Sebastian und Katharina Cronauer nimmt für Juni bereits Zimmerreservierungen entgegen. Wie viel der Neubau kostet, wollte Sebastian Cronauer nicht verraten.

Mit dem Gästehaus setzt Cronauer die 2012 begonnene Expansion seines Betriebs fort. Das historische Mühlengebäude bot mit fünf Doppelzimmern und einer Familiensuite sowie 80 Sitzplätzen im Gastraum zu wenig Platz für einen modernen Betrieb, wie er Cronauer vorschwebt. Ein Anbau mit weiteren 50 Sitzplätzen und einer sehr modernen Toilettenanlage wurde im Juni vergangenen Jahres eingeweiht, der als Verbindungsstück für einen größeren Hotelneubau dienen soll. Das jetzt entstehende Gästehaus wird jedoch an anderer Stelle gebaut, womit jedoch der Neubau an dem Verbindungsgebäude nicht aufgegeben sei, wie Cronauer betonte. „Das lassen wir uns noch offen“, meinte der Gastronom. Bisher kann das Landhotel 14 Betten im Altbau anbieten. Mit dem Neubau erweitert sich die Kapazität auf insgesamt 40 Betten. Dazu kommt ein heutzutage unerlässlicher Wellnessbereich, der im Neubau aus einer Sauna mit Duschen und Ruhebereich sowie einem Raum für Massagen und Anwendungen wie heißen Steinen besteht. Die neuen Zimmer im Gästehaus „Kornkammer“, so der Name des Objektes, werden in drei Kategorien angeboten, von Standard bis zur Luxusvariante, die sich durch Ausstattung und Größe unterscheiden. Der Neubau werde mit viel Glas, Holz und Naturstein errichtet und soll sich harmonisch in die Landschaft einfügen, betont Cronauer. Große Glasfronten sollen Übergänge von den Zimmern in die Landschaft schaffen. Über die Preise für die neuen Zimmer wollte der Hotelier noch nichts verraten. Derzeit kosten die Zimmer im Altbau 45 Euro pro Person und Nacht ab zwei Nächten inklusive Frühstück und Dreigänge-Abendessen. Bis zum Winterbeginn hoffen Katharina und Sebastian Cronauer auf die Fertigstellung des Rohbaus, damit im Winter der hochwertige Innenausbau erfolgen kann. Da der Neubau auf der Gebäudeseite zum Taleingang hin entsteht, werden tagsüber die Gäste auf der Biergartenterrasse nicht gestört, wo der Betrieb unvermindert weiterläuft. Mit den 130 Sitzplätzen im Innern, 100 Sitzplätzen auf der Terrasse unter dem Kastanienbaum aus der Gründerzeit des Gasthofes in den 20er Jahren sowie den dann 40 Betten in zwei Häusern ist der Wandel von der Ausflüglergaststätte zum Landhotel dann im kommenden Jahr vollzogen. Sebastian Cronauer, der im Pirmasenser Hotel Kunz eine Ausbildung absolvierte und in Luzern an einer Hotelfachschule studierte, will aus dem einstigen Mühlengelände langfristig einen Drei-Sterne-Plus-Betrieb machen. Seine Frau Katharina machte im Rodalber „Grüner Kranz“ eine Ausbildung zur Hotelfachfrau. Zum angestrebten gehobenen Standard gehört auch die Küche, die neben den klassischen und preisgünstigen Gerichten für Wanderer und Radfahrer auch anspruchsvollere Gaumen befriedigen dürfte. Und hier haben Katharina und Sebastian Cronauer den aktuellen Trend zu mehr fleischloser Ernährung erkannt. Neben vielen Fleischgerichten, auch mit Schinken von den neben dem Hotel grasenden Heckrindern, gibt es einen größeren Bereich für Vegetarier, in dem Sebastian Cronauer ausgefeilte Kreationen ohne Fleisch anbietet wie beispielsweise „Pikante Fettuccine mit geschmorten Kirschtomaten, Blattspinat und frisch gehobeltem Parmesan“. (kka)

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