Rheinpfalz Dorfbild verschönern

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Der Verein Bürgersinn, Unterstützung für Waldfischbach-Burgalben (BUW), traf sich zur ersten Mitgliederversammlung nach der Gründung im November. Er ist mittlerweile ins Vereinsregister eingetragen und wurde als gemeinnützig anerkannt, informierte Vorsitzende Anne Silvia Henne. Dem Verein gehören 57 Mitglieder an. Er hat Pläne zur Verschönerung des Dorfbildes.

Der Vorstand habe Patenschaften für Flächen im Ort gesucht und gefunden. 30 Anwohner hätten solche für Grünflächen und Pflanzungen übernommen. Die Patenschaften würden der Gemeinde gemeldet. Zusammen mit den Gemeindearbeitern sollen die Flächen neu angelegt oder aufgearbeitet werden. Auch lägen etliche Einverständniserklärungen zur Mitarbeit bei Arbeitseinsätzen und Projekten des Vereins vor. In der Welschstraße wurde dem Verein ein Schaufenster zur Nutzung überlassen. Dort wolle man die Arbeit des Vereins darstellen. Sowohl die VR-Bank als auch die Sparkasse hätten Patenschaften für Grünanlagen vor ihren Geschäften übernommen und eine Spendenzusage gemacht, die in beiden Fällen aber erst im Sommer angewiesen würden. Neben den Mitgliedsbeiträgen (600 Euro) liegen laut Henne Spendenzusagen von mehr als 1000 Euro, sowie eine zweckgebundene Einzelspende von 500 Euro vor. Der Verein will bei der Aufarbeitung der Bänke und Sitzplätze im Ort helfen und weitere Stellplätze für Bänke herrichten. Die Gemeinde soll bei der Gestaltung der Ortseingangsbereiche unterstützt werden. Ein Sponsor sei bereits gefunden. In der Hauptstraße soll die Gemeinde bei der Neuanlage von gemeindlicher Fläche Hilfe erhalten. Die Beratung werde in enger Abstimmung mit den Gemeindegärtnern und den Gärtnereien im Ort erfolgen. Geplant seien jährliche Aktionstagen, wozu andere Gruppen im Ort um Mitarbeit gebeten werden sollen. Als Beispiel wurde ein „Dreck-weg-Tag“ genannt, an dem sich Einwohner, Vereine und Schulen beteiligen könnten. Angedacht ist ein Projekt „Baumaktie“. Hier könnten Einwohner Baupatenschaften übernehmen und die Anschaffung finanzieren. Als erste Aktion im Mai ist die Gestaltung der Anlage an der Einmündung Alleestraße geplant. Umgehend soll mit der Gemeinde und dem Bauhof deswegen Kontakt aufgenommen werden. Ein Mitglied sei bereit, im Park zwischen Parkplatz evangelischer Kirche und Bahnhof eine Beetanlage mit Hortensien auf seine Kosten bepflanzen zu lassen. Als wichtigstes Anliegen hat sich laut Henne die Verwirklichung des Ortsbeschilderungskonzepts herauskristallisiert. Dieses Konzept liege bei der Ortsgemeinde in der Schublade und sei von der Kommunalaufsicht im Haushalt gestrichen worden. Es gilt als freiwillige Leistung, die die Gemeinde aufgrund ihrer finanziellen Lage zurzeit nicht finanzieren darf. Unterstützung erhofft man sich vom Wirtschaftsförderkreis. Alle Pläne stünden unter dem Vorbehalt des Einvernehmens mit der Ortsgemeinde. Die Projekte sollen mit der Ortsführung, dem Bauhof und der Verwaltung abgestimmt werden. Ein erster Arbeitskreis wird sich in Burgalben um die Pflege des Kirchenvorplatzes kümmern, ein zweiter in Waldfischbach um die Gestaltung des kleinen Parks Ecke Hangstraße/Bergstraße. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, die Mitgliederzahlen in diesem Jahr mindestens zu verdoppeln. Dafür werde intensiv geworben. Geplant sind Spendenaufrufe und Sammlungen. Mit der Daniel-Theysohn-Stiftung will man klären, welche Vereinsprojekte bezuschusst werden können. Eine eigene Internetseite wird erstellt; Martina Weißmann und Martin Ruster werden die Seite betreuen. Schüler der Gesamtschule werden im Kunstunterricht ein Logo entwerfen. (jn)

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