Rheinpfalz Der Wettergott hat ein Einsehen

Der Festumzug zählte wieder einmal zu den Höhepunkten des Lauterecker Heimatfestes. Insgesamt 27 Festwagen und Fußgruppen sorgten am Sonntagnachmittag für ein sehenswertes Spektakel.
Der Stadt war es erneut gelungen zahlreiche Vereine und Unternehmen nicht nur aus Lauterecken, sondern auch aus näherer und weitere Umgebung für den Umzug zu mobilisieren. Die Teilnehmer hatten sich viel Mühe gegeben, sich festlich auszustaffieren und auch die Wagen zu schmücken. Viel Glück hatten die Veldenzer, denn der Umzug fiel in eine Regenpause. Die Mühen der Teilnehmer haben sich gelohnt. Der Umzug wurde von vielen Zuschauern vor allem auf der Glanbrücke verfolgt, die sichtlich Spaß an dem schönen Ereignis hatten. Von der Bahnhofstraße setzte sich der bunte Lindwurm in Gang. Angeführt wurde er von „Seckys Blasmusikern“, danach folgte das Veldenzgrafenpaar Constanze und Christoph in einer Kutsche. Besonders hatte sich der Heimat- und Kulturverein Lauterecken ins Zeug gelegt, der gleich mit vier Tanzgruppen vertreten war. Neben den „Dancing Angels“ sorgte der Vereinsnachwuchs für Farbtupfer. Aufsehenerregend ein Vierspänner, eine Kutsche vom „Herzöglichen Pfalz-Zweibrücken-Posthalter“ aus Meisenheim mit vier stattlichen Rappen. Der Förderverein Rüllbergbad machte Werbung für das Schwimmbad. Im offenen Oldtimer wurden „die Borjemeschter“ Heinrich Steinhauer und Egbert Jung sowie Minister Jochen Hartloff kutschiert. Jede Menge Popcorn und Bonbons wurde verteilt und alkoholische Getränke ausgeschenkt. Den Abschluss bildete die Feuerwehr Lauterecken, die mit einem Trompetensignal lautstark auf sich aufmerksam machte. Sie hatte einen Wagen unter dem Motto „Feuerwehren rund um die Welt“ geschmückt. (say)