Rheinpfalz Der Plan liegt auf dem Tisch

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Für die Auflösung der Doppelstandorte von Kreissparkasse Kaiserslautern und Stadtsparkasse Kaiserslautern in den Kaiserslauterer Stadtteilen liegt ein Plan auf dem Tisch. Der Verwaltungsrat der Kreissparkasse Kaiserslautern wurde nach RHEINPFALZ-Informationen in seiner Sitzung am Montag darüber informiert.

Der Plan war auf Ebene der Verwaltungsratsvorsitzenden und der Vorstände zwischen der Kreissparkasse Kaiserslautern und der Stadtsparkasse Kaiserslautern besprochen worden. Es geht um die Filialen in Erfenbach, Erlenbach, Morlautern, Siegelbach und Hohenecken. Dort unterhalten die Kreissparkasse und die Stadtsparkasse parallel Zweigstellen. Es dreht sich darüber hinaus um die mobilen Zweigstellen der Kreissparkasse Kaiserslautern in Dansenberg und Mölschbach. Die Doppelstruktur hat ihren Ausgangspunkt in der historischen Gebietsreform Ende der 1960er Jahre. Damals kamen die vorher selbstständigen Gemeinden zu der Stadt Kaiserslautern, die in der Folge Großstadt von mehr als 100.000 Einwohnern wurde. Der Plan, der jetzt im Verwaltungsrat der Kreissparkasse vorgestellt wurde, würde bei einer Umsetzung wesentliche Veränderungen bei der Präsenz der beiden Geldhäuser vor Ort bringen. Er würde nach RHEINPFALZ-Informationen bedeuten, dass die Kreissparkasse ihre Filialen in Erlenbach und Siegelbach auf Geldautomaten zurückbaut. Eine personell besetzte Zweigstelle würde damit entfallen. Die Stadtsparkasse würde ihre beiden Filialen in Erlenbach und Siegelbach weiterhin behalten. Die Kreissparkasse würde ihre Zweigstellen in Erfenbach, Morlautern und Hohenecken aufrechterhalten können. Die Stadtsparkasse würde ihre Standorte in den drei Stadtteilen dagegen komplett schließen. Die Kreissparkasse würde zudem ihre mobilen Finanzdienste einstellen, die sie in Dansenberg und Mölschbach anbietet. In Dansenberg unterhält die Stadtsparkasse eine Zweigstelle, in Mölschbach eine SB-Filiale. Der Verwaltungsratsvorsitzende der Kreissparkasse, Landrat Ralf Leßmeister, bestätigte der RHEINPFALZ, dass der Verwaltungsrat sich mit dem Plan beschäftigt hat. Er, Leßmeister, habe ihn dem Verwaltungsrat vorgestellt. Ein Beschluss sei im Verwaltungsrat nicht gefallen. Es sei der Wunsch nach einer einvernehmlichen Lösung über die Standorte zum Ausdruck gekommen. Leßmeister erklärte, er sehe den Plan als gangbaren Weg für die Kreissparkasse. Er äußerte die Erwartung, dass der Verwaltungsrat der Stadtsparkasse in seiner Sitzung am 25. September die notwendigen Weichen dazu stellt. Danach solle das weitere Vorgehen zwischen den Geldhäusern abgestimmt werden. RHEINPFALZ-Informationen nach war im Verwaltungsrat die Forderung laut geworden, dass die Stadtsparkasse im Gegenzug zu der Umsetzung des Plans ein klares Bekenntnis zu den Gesprächen über eine Dreier-Fusion abgibt. Wie berichtet, verfolgt die Kreissparkasse mittelfristig eine Fusion mit der Stadtsparkasse und der Kreissparkasse Kusel. Beschlusslage im Verwaltungsrat der Stadtsparkasse war zuletzt ein gestuftes Modell, das zunächst die Fusion von Kreissparkasse und Stadtsparkasse vorsieht und in einem weiteren Schritt erst die Fusion mit der Kreissparkasse Kusel.

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