Rheinpfalz Der Aufsichtsrat

Das Thema Aufsichtsrat wird die Vertreterversammlung der VR-Bank Westpfalz heute etwas stärker beschäftigen. Das erklärten Vorstandsmitglied Dieter Jergens und der Aufsichtsratsvorsitzende Georg Spieß. Die rechtlichen Anforderungen, die an Aufsichtsräte gestellt werden, haben sich stetig verschärft und verändern sich weiter, weil die Gesetzgeber im Zuge der Finanzkrise Handlungsbedarf sehen. Der Gesetzgeber stellt an den Aufsichtsrat als Gesamtgremium sehr hohe Anforderungen, was die Qualifikation anbelangt. Das erhöht den Zeitaufwand für Aufsichtsratsmitglieder, beispielsweise, wenn es um notwendige Schulungen geht. Auf der anderen Seite erfordert das Bankgeschäft längst deutlich schnellere Entscheidungen als noch vor wenigen Jahren. Darauf wolle und müsse die VR-Bank reagieren, sind sich Jergens und Spieß einig. Spieß wird heute Denkanstöße in Richtung Verkleinerung des Aufsichtsrates (aktuell zwölf Mitglieder) geben. Denkbar sei, entsprechend einer zu vereinbarenden Zahl an künftigen Mitgliedern, sukzessive Aufsichtsratsposten nicht mehr zu besetzen, wenn Aufsichtsräte aus Altersgründen ausscheiden. (add)