Rheinpfalz Den Kreis wechseln?

Ortschef Andreas Traub (CDU) will im Januar eine Umfrage starten, um zu erfahren, wie die Bürger über einen Wechsel in den Landkreis Kaiserslautern und die Verbandsgemeinde Landstuhl denken, kündigte er in der Gemeinderatssitzung am Freitag an.
Sollte dies der Fall sein, so werde er nach Mainz fahren und dies der Landesregierung vortragen. Dass es in der Gemeinde Interesse an einem Wechsel in den Kreis Kaiserslautern gibt, ist spätestens seit der Zwangsfusion der Verbandsgemeinden Wallhalben und Thaleischweiler-Fröschen wieder ein Thema. Das neue Abfallwirtschaftskonzept im Kreis Südwestpfalz mit einem geänderten Abfuhrrhythmus gab im Gemeinderat Anlass zur Diskussion und zur Überlegung, ob die Müllentsorgung ein Argument für einen Wechsel sein könnte. Die Gemeinde will ihr Anwesen in der Bergstraße 56 verkaufen. Der Gemeinderat beschloss, das Gebäude schätzen zu lassen. Es weist erheblichen Sanierungsbedarf auf. Verkaufe man nicht, so kämen Kosten für Renovierungsarbeiten auf die Gemeinde zu, argumentierte Traub. Informiert wurde über den Ausbau der K 20 von der Neumühle in Richtung Kirchenarnbach. Laut Traub steht beim Kreis Geld bereit. 2016 soll begonnen werden. Einstimmig wurden die Ausschüsse gebildet. Haupt- und Finanzausschuss, Rechnungsprüfungsausschuss, Ausschuss für Agrar und Gewässer, Bau und Friedhof sowie Kindergartenausschuss sind jeweils mit fünf Personen besetzt. Je drei Sitze gehören der CDU und je ein Sitz der FWG und der WG Heintz. Der Auftrag, den Boden des Tankraums im Kindergartengebäude zu beschichten, hatte Traub als Eilentscheidung für 2320 Euro vergeben. Dagegen wurden keine Bedenken geäußert. Der Weg zu den neuen Windkraftanlagen sei durch den Bau in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Gemeinde fordere vom Verursacher, den Weg zu asphaltieren, informierte Traub. Der Gemeinde- und Städtebund zeichnete langjährige Ratsmitglieder aus: für 34 Jahre Nikolaus Brödel, Markus Kreiser und Alois Flickinger, für 30 Jahre Erich Ohliger und für 20 Jahre Klaus-Peter Heinz. Von der Gemeinde gingen Urkunden an Ingeborg Gries (13 Jahre), Barbara Stuppy (zehn Jahre) sowie Claudia Kupper, Andreas Lehmann und Herbert Brödel (fünf Jahre). (wiu)