Rheinpfalz Das Minus bleibt

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Dringend notwendig ist die Hangsicherung am Feuerwehrgerätehaus. Diese Maßnahme, für die der Planungsauftrag vergeben wurde, soll gemeinsam mit der Verbandsgemeinde ausgeführt werden. Wichtigstes Thema der Gemeinderatssitzung in Reichweiler war der Haushaltsplan für das laufende Jahr.

Haushaltssachbearbeiter Norman Kennel erläuterte das Zahlenwerk des Haushaltsplanes. Demnach schließt der Ergebnishaushalt mit einem Fehlbetrag von 122.500 Euro. Im Finanzhaushalt zeigt sich ein Minus von 94.320 Euro. Die Aufnahme von neuen Kassenkrediten ist nicht vorgesehen. Die Steuersätze bleiben unverändert. Das Eigenkapital der Gemeinde beträgt 984.752 Euro (Stand 31. Dezember 2017), der voraussichtliche Schuldenstand 593.387 Euro. Die Gemeinde zahlt im laufenden Jahr 169.530 Euro Kreis- und 186.062 Euro Verbandsgemeindeumlage. Die wichtigsten Einnahmenquellen sind die Grundsteuer B (48.200 Euro), die Gewerbesteuer (4000 Euro), der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer (229.410 Euro) sowie die Schlüsselzuweisung (122.310 Euro). Die Einnahmen aus der Windkraft belaufen sich auf 41.500 Euro – hinzu kommen 4014 Euro aus einer Zusatzzahlung (Nachberechnung) und 5700 Euro, erwirtschaftet durch die Fotovoltaikanlage. Ortsbürgermeister Karsten Becker informierte zum Thema drahtlose Internetverbindung für Reichweiler. Es wurde beschlossen, sich um Fördermittel zu bewerben. Der Auftrag für die Planung und Ausschreibung der Böschungssicherung mit Bau einer Stützmauer und Aufschüttung wurde an das Ingenieurbüro Decker aus Kusel erteilt.

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