Rheinpfalz Dahner Felsenland hilft bei E-Werk Hauenstein aus

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Einstimmig hat der Verbandsgemeinderat Dahner Felsenland bei seiner Sitzung am Donnerstag beschlossen, einen Betriebsführungsvertrag mit der Ortsgemeinde Hauenstein für deren E-Werk abzuschließen. Bislang oblag die Betriebsführung des E-Werkes den Verbandsgemeindewerke der VG Hauenstein. Durch einen Wechsel bei der Leitung und den Ausfall weiterer Mitarbeiter sind die Werke allerdings nicht mehr in der Lage, diese Aufgabe weiterzuführen.

Daher unterstützen die VG-Werke Dahner Felsenland das E-Werk Hauenstein künftig bei der Betriebsführung. Diese Aufgabe nimmt im wesentlichen Klaus Hüther wahr. Aus diesem Grund soll ein Betriebsführungsvertrag abgeschlossen werden. Der exakte Vertragstext stehe noch nicht fest, teilte Verbandsbürgermeister Michael Zwick mit. Die Aufgabe wurde bisher nur grob abgesprochen. Nachdem der Busenberger Ortsgemeinderat das Verfahren zur Neuaufstellung des Bebauungsplans „Waldstraße 2“ formell eingestellt hat, ist eine Teilfortschreibung des Flächennutzungsplans nicht mehr notwendig. Der Verbandsgemeinderat beschloss daher einstimmig, dass die Teilfortschreibung ebenfalls eingestellt wird. Der Verbandsgemeinderat hat dem Verkauf der Anteile an der Pfalzenergie GmbH an die Pfalzwerke AG zugestimmt. Die vor einigen Jahren auf Initiative der Landesregierung gegründete Pfalzenergie GmbH konnte die in sie gesetzten Erwartungen nicht erfüllen. Die Zusammenarbeit mit den Gesellschaftern war nicht möglich, da kein gemeinsamer Nenner gefunden wurde, sagte Bürgermeister Zwick. Deshalb hätten bereits mehrere große Gesellschafter ihre Dienstleistungspakete gekündigt und strebten eine Rückgabe der Gesellschaftsanteile an. Der größte Gesellschafter, die Pfalzwerke AG, beabsichtigt allen Gesellschaftern der Pfalzenergie zum 1. Januar 2019 Vorzugsaktien zum Wert von 119,68 Euro je Aktie anzubieten. Der Anteil des E-Werkes an der Pfalzenergie beläuft sich auf 5022 Euro, das entspricht 42 Vorzugsaktien. Die Kommunalaufsicht hat einem Tausch der Anteile in Vorzugsaktien zugestimmt. Nun stimmte auch der VG-Rat zu. „Was wir mit den Aktien künftig machen werden, sei dahingestellt“, so Zwick.

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