Rheinpfalz Burgsturm und Zuckerschnuude

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Märchenhafte Straßenfastnacht rund um den Kreisel

WALDFISCHBACH-BURGALBEN. Die Straßenfasnacht am morgigen Samstag rund um den Kreisel steht unter dem Motto „Märchen“. „Ob Frau Holle, Schneewittchen oder das tapfere Schneiderlein, sie alle werden bei uns sein. Im Märchenwald wird die Musik erklingen, wenn die Narren mit Rumpelstilzchen um den Kreisel springen.“ Auftakt des Jeckentreffens ist um 11.11 Uhr. Die Altherren-Fußballer der Kernbeißer sind seit 2012 Organisatoren der Narrenschau und bieten wieder die beliebten Worschtgrumbeere an, wie Cheforganisator Marco Gundacker informiert. Offiziell eröffnet wird die närrische Straßenfete um 13.11 Uhr mit Bürgermeisterin Anna Silvia Henne. Um 13.33 Uhr startet die Riesenpolonaise rund um den Kreisel mit Guggemusik von den „Mühlheimer Galgenfechel“ und den „Rhoigeistern“ aus Altlußheim, die bereits ab 12 Uhr aufspielen. Ein Narrentanz um den Kreisel mit Kostümprämierung und süßer Überraschung für die Kinder ist gegen 15.33 Uhr angesagt. Für die drei schönsten Kostüme gibt es einen Preis. Abmarsch heißt es für die Jecken dann gegen 16.33 Uhr. Der närrische Zug führt in die SGW-Halle zur großen Kostümparty mit DJ. Laut Gundacker gibt es auch einen kostenlosen Shuttledienst zur Halle ab 16.33 Uhr. Der Organisator geht davon aus, dass auch Abordnungen der umliegenden Karnevalvereine mit ihren Prinzessinnen an der närrischen Sause teilnehmen. Für die Bewirtung sei bestens gesorgt, versichert Gundacker, für Kinder ist auch Süßes im Angebot. Neecher stürmen bei Nachtumzug die Burg Merzalben. Der vierte Merzalber Nachtumzug am morgigen Samstag steht unter dem Motto: „De Landgraf is schun lang getürmt, die Neecher hann die Burch gestürmt“. Der nächtliche Gaudiwurm zieht mit Rekordbeteiligung ab 19.11 Uhr durch die Hauptstraße. Start ist am Anwesen Omnibus-Nußbaum. Insgesamt liegen den Organisatoren Michael Cisler und Sylvia Teuscher 38 Anmeldungen aus dem gesamten Landkreis vor. Beleuchtete Fußgruppen, Motivwagen und Musik kommen aus Dahn, Donsieders, Hinterweidenthal, Leimen, Münchweiler, Niedersimten, Rodalben, Pirmasens, Thaleischweiler-Fröschen, Bruchweiler und Vinningen. Der Nachtumzug ist der einzige seiner Art im Landkreis und wird bei jedem Wetter stattfinden, so Cisler. Für die Jecken gibt es am Straßenrand Süßigkeiten jedweder Art. „Und es wäre schön, wenn viele kostümiert kämen. Das gibt ein tolles Bild“, sagt Cisler mit Blick auf die Zuschauer. Es werden kostenlos Fackeln verteilt, die bereits vor Eintreffen des eigentlichen Umzuges für eine ganz besondere Atmosphäre sorgen. Erstmals, so Cisler, werde die nachgestaltete Burg Gräfenstein mit Beleuchtung mitfahren. „Das ist für uns alle etwas ganz Besonderes.“ An fünf Stände werden die Besucher bewirtet. Toiletten gibt es in der Zimmerbergstraße und auf dem Parkplatz an der Bushaltestelle im Unterdorf. Die Hauptstraße wird ab 18 Uhr gesperrt. Der Verkehr wird über die Umgehung Hirtenstraße, Neubaugebiet „Kiesel“ in Richtung Spitzengärten in die Höhstraße umgeleitet. Die Bewohner werden gebeten, am Samstag ab 18 Uhr nicht mehr an der Umzugsstrecke und der Umleitung zu parken. „Schön wär es, wenn es trocken bliebe. Ich habe mal ruhiges Wetter bestellt“, so Cisler, der sich schon vorab bei allen Sponsoren der Merzalber Fasnacht bedankt: „Denn ohne sie geht es nicht.“ Über 60 Zugnummern am Sonntag in Dahn DAHN. Am Sonntag, 26. Februar, schlängelt sich ab 13.30 Uhr der 51. Dahner Fasnachtsumzug mit über 60 Zugnummern durch die Straßen der Stadt. Rund 1000 Mitwirkende werden für Stimmung in den Straßen sorgen. Die Kampagne des Karnevalverein Elwetritsche (KVE) steht in diesem Jahr unter dem Motto: „Zirkus ist das ganze Jahr, Elwi findet’s wunderbar“. Getreu diesem Motto werden sich auch die amtierende KVE-Prinzessin Sabrina III. mit ihrer „Zirkusmannschaft“ und das KVE-Kinderprinzenpaar, Nele I. & Jonas I., mit ihren Prunkwagen präsentieren. Guggemusiken, unter anderem aus der Schweiz, Spielmannszüge und Spaßkapellen sorgen für Musik. Große Motivwagen und zahlreiche bunte Fußgruppen sind beim Gaudiwurm dabei. Ortsansässige Teilnehmer und Gäste aus Klingenmünster, Oberotterbach, Ramstein, aus Schönau, Fischbach, Hauenstein, Waldfischbach, Rinnthal, Bruchweiler, Thaleischweiler und Birkenhördt haben sich angekündigt. Neu sind die Umzugspins, die eine verkleinerte Ausgabe des aktuellen KVE-Jahresordens darstellen. Die Zugaufstellung erfolgt wie in den Vorjahren in den Straßen Am Kreuzstein und Am Griesböhl, mit Zufahrt über die Slevogtstraße. Danach läuft der Umzug durch die Geschwister-Scholl-, die Schloss- und Schulstraße, biegt am Denkmal in die Marktstraße ein und findet nach der Tannstraße seine Auflösung über die Aufstellungsstrecke. Vom Moderationswagen in der Marktstraße erklingt Partymusik und die Moderatoren Dieter Radtke und Frank Baumann sorgen für Stimmung. Nach dem Umzug wird bei der Straßenfasnacht weitergefeiert. Die B 427 – Ortsdurchfahrt Dahn – ist von 11 bis 21 Uhr voll gesperrt, es gibt dieses Jahr keine innerörtliche Umleitung. Parkplätze gibt es aus Richtung B 10 am Penny-Markt oder am Bahnhof und aus Richtung Bad Bergzabern am SBK-Markt oder am Haus des Gastes. Die Wieslauterbahn fährt ab Hinterweidenthal-Ost in Richtung Dahn um 11.40 Uhr und ab Bundenthal ab 12.18 Uhr. Mit Taschenkontrollen durch die Polizei muss gerechnet werden. Infos gibt es unter www.kve-dahn.de. Rodalber rechnen am Sonntag mit rund 10.000 Besuchern RODALBEN. Jubel, Trubel, Heiterkeit verspricht der Rodalber Carnevalsverein den Besuchern seines Fasnachtsumzugs, der sich am Sonntag, 26. Februar, ab 14.11 Uhr vom Einkaufszentrum in der Zweibrücker Straße durch die Innenstadt schlängelt. Der Gaudiwurm zieht durch die Hauptstraße, biegt an der Kreuzung Spiegelbrunnen ab in die Bahnhofsstraße, nimmt dann seinen Weg bis zur alten Post, wo er sich auflöst. Nahtlos erfolgt dort – im früheren Posthof – der Übergang zur Straßenfasnacht. 30 Zugnummern sind bislang angemeldet, 50 können es am Ende wie in den Vorjahren sein, weil sich selbst beim Aufstellen noch närrisch gelaunte Gruppen einfinden. Als „Hingucker“ tuckern ein paar Motivwagen durch die Straßen wie der Dschungeltruck der Turnerschaft oder der Wagen des fußballbegeisterten VfB Rotenstein mit dem immerwährenden Motto „101 Prozent Turbine“. Zur Rodalber Fasnacht gehören jede Menge Fußgruppen. Unter ihnen tauchen die „Wabo-Ianer“ mit ihren schmucken Uniformen auf, die Grünesputschefrauen und die Peterhoffrauen, die diesmal als „himmlische Heerscharen“ daher schwirren. Befreundete Vereine schließen sich an wie der Verein der „Exen“ oder die Carnevalsvereine Horbach und Donsieders. Fasnachtshoheiten und Tollitäten grüßen, RCV-Gardemädchen tanzen. Für Stimmung sorgen der Rodalber Spielmannszug und die Spaßkapelle der Hexen um Gudrun Busch. Diese Gruppen treten auch nach dem Umzug noch im Posthof auf, ehe ein DJ die Regie übernimmt. Der RCV bewirtet seine Gäste, ein beheiztes Festzelt steht zur Verfügung. Rund 10.000 Besucher erwarten die Fasnachter bei dem Spektakel, das diesmal laut Thomas Schaaff, dem zweiten Vorsitzenden, unter verstärkten Sicherheitsvorkehrungen vonstatten geht. Die „Läm-Air starte am Sonntag in die Galaxie“ LEIMEN. „Mit Helau und Fantasie rauscht die Läm-Air in die Galaxie“ lautet das Motto des Umzuges der „Lämer Narre“ in diesem Jahr. Los geht es am Sonntag, 26. Februar, um 13.33 Uhr Ecke Ringelsberg/Waldfischbacher Straße. Insgesamt rechnet Stefan Sutor, der Chef des Karnevalvereins mit 14 Zugnummern, seien es Motivwagen oder bunten Fußgruppen. Hauptsächlich bestücken Gruppen aus Leimen den Gaudiwurm. Auch die Aktiven der Prunksitzung sind dabei. Verstärkung kommt von der Kapelle des Musikvereins aus Merzalben. Das Narrenvolk am Straßenrand werde mit reichlich Süßigkeiten beschenkt, verspricht Sutor. Nach dem Umzug treffen sich die Freunde der Fasnacht in der Sängerhalle. Hier bietet der KV Leimen Live-Musik mit BB Kusch. Beschallt wird nur die Tanzfläche, sodass man sich in der Halle auch vergnüglich unterhalten kann, so Sutor. Für die Kinder wird Filippo (Andreas Tretter) wieder seine Luftballonkunst darbieten. Der Umzug der „Lämer Narren“ findet bei jedem Wetter statt. Rosenmontagsumzug in Bundenthal mit neuer Strecke BUNDENTHAL. Der Rosenmontagsumzug in Bundenthal am 27. Februar beginnt um 14 Uhr. Die Strecke ist in diesem Jahr eine andere: Von der Friedhofstraße aus ziehen die Narren durch die Weißenburger Straße bis zum Herrmann-Eicher-Platz. Die neue Strecke sei notwendig geworden, weil die Hauptstraße zurzeit die Umleitungsstrecke für Busenberg sei und nicht gesperrt werden könne, so Norbert Stephan, Organisator des Umzugs. Seit 1978 ziehen in Bundenthal die Narren durch die Straßen. In diesem Jahr haben sich 20 Gruppen angemeldet, darunter die örtliche Feuerwehr, die Katholische Frauengemeinschaft und der Frauenturnverein. Auf dem Herrmann-Eicher-Platz findet dann die Straßenfasnacht mit Bewirtung durch die Vereine statt. Fasnacht feiern für den guten Zweck HORBACH. Der Fasnachtsumzug in Horbach startet am Montag, 27. Februar, um 14.11 Uhr. Die bunten Fußgruppen und Motivwagen stellen sich am Dorfeingang von Steinalben kommend zum Gaudiwurm auf. Der närrische Zug führt durch die Hauptstraße, wo er am Dorfplatz seinen Abschluss findet, informiert Dieter Stemler, erster Ortsbeigeordneter und Schatzmeister des Karnevalvereins Horbach. Am Dorfplatz hat die Freie Wählergruppe Bürger für Gesellschaft und Umwelt (BGU) einen Stand für alle hungrigen und durstigen Umzugsbesucher aufgebaut. Daneben tragen unter der Regie von Anja Engler alljährlich viele Anwohner entlang der Zugstrecke mit Essen und Trinken zum Umzug bei und bieten eine große Auswahl im Hof von Familie Engler. Der Erlös des Verkaufstandes bleibt im Dorf, betont Stemler. Die Akteure spenden die Einnahmen alljährlich für einen sozialen Zweck im Ort. Laut Stemler sponsort die Bäckerei Käfer aus Geiselberg jedes Jahr leckere Backwaren wie Dampfnudeln oder Berliner, die er mit den anderen BGU-Leuten am Dorfplatz kostenlos an die Besucher verteilt. Der KV-Schatzmeister erwartet zum Umzug auch Abordnungen von Karnevalvereinen aus der Nachbarschaft, aus Rodalben, Waldfischbach, Donsieders, Thaleischweiler oder von den Heggeschlubbern aus Fischbach. „Wer kommen will, kann mitmachen“, betont Stemler. Wurfmaterial stehe genügend zur Verfügung. Weitergefeiert wird im Anschluss im Café „Zum Horbach“ (ehemals „Bazi“). 20 Gruppen und Guggemusik am Dienstag in Bruchweiler BRUCHWEILER-BÄRENBACH. Am Fasnachtsdienstag, 28. Februar, startet der närrische Umzug in Bruchweiler um 13.30 Uhr in der Lauterstraße. Von dort nimmt der Zug wie gewohnt seine Strecke durch die Dorfstraße bis zur Ortsmitte am alten Schulhaus, wo die Vereine zur Straßenfasnacht einladen. Moderator Franz Braband, der die Rolle zum dritten Mal inne hat, stellt die Teilnehmer des Umzugs vor. Es haben sich 20 Gruppen angemeldet. Auch die Guggemusik aus Öfflingen an der Schweizer Grenze ist in diesem Jahr wieder dabei. Alle zwei Jahre machen sie auf dem Rückweg vom Kölner Rosenmontagszug in Bruchweiler Station. Organisiert wird der Umzug von Franz Josef Cornet und Herbert Zwick. Strooßefaasnaacht mit den Needingsterzern HAUENSTEIN. Mit der Strooßefaasnaacht am Fasnachtsdienstag lassen die Hääschdner Needingsterzer die Kampagne 2017, die unter dem Motto „Hääschdner Zuckerschnuud am Zuckerhut“ stand, ausklingen. Wie in den Jahren zuvor gilt: „Jeder ist sein eigener Narr“. Der närrische Wurm stellt sich ab 12.30 Uhr in der Sommerstraße auf. Ab 13.30 Uhr schlängeln sich Motivwagen und Fußgruppen durch die Bahnhofstraße, über den Marktplatz und durch die Hauptstraße in den Ortskern. Für die „Musi“ sorgen der Fanfarenzug Niedersimten und die Hauensteiner „Crazy Gugge“ und auch phonstarke Anlagen, die die Narren auf ihren Wagen mitführen. Die Needingsterzer weisen ganz besonders auf strengere Sicherheitsauflagen hin, die strikt zu beachten sind. Das Ordnungsamt teilt mit, dass Fahrzeuge, die an der Umzugsstrecke parken, aus Sicherheitsgründen abgeschleppt werden. Auch die Needingsterzer müssen dafür sorgen, dass Zufahrten zur Umzugsstrecke mit Lkw blockiert werden. Aus Sicherheitsgründen ist eine rechtzeitige Anmeldung obligatorisch. Anmeldeformulare sind auf der Homepage der Needingsterzer (www.needingsterzer.de) abzurufen. Angemeldete werden mit den obligatorischen „Zoggerbibble“ und ähnlichem Beiwerk versorgt, die unter das närrische Volk am Straßenrand zu bringen sind. Anmeldungen und Infos beim Oberneedingsterzer Wilfried Heinrich unter Telefon 06392/2173. Nach dem Zug steppt der Bär dann bei der „After-Zug-Party“ auf dem Johann-Naab-Platz, wo bis 18 Uhr kein Fuß stillstehen wird. DJ Heinrich und die Needingsterzer sorgen für Stimmung und ein breites Angebot an Essen und Trinken. |mt

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