Rheinpfalz
Buborns neuer Ortsbürgermeister Philipp Kreischer betreibt Imkerei als Hobby
Im Juli wurde Philipp Kreischer vom Gemeinderat mit vier Stimmen bei zwei Enthaltungen einstimmig zum neuen Bürgermeister gewählt. Der 36-Jährige folgt auf Martin Henning, der das Ehrenamt zehn Jahre ausgeübt hatte.
Kreischer ist Landwirtschaftsmeister und –techniker im ortsansässigen Betrieb. Er führt im Familienunternehmen „Kreischer-Agrar“ den Lohnbetrieb seit seinem Berufsabschluss, während sich sein älterer Bruder um den Ackerbau kümmert, den die Familie bereits in siebter Generation betreibt. Obwohl die Arbeit im landwirtschaftlichen Betrieb naturgemäß viel Zeit beansprucht, kann Kreischer in seiner neuen Position auf eine recht große kommunalpolitische Erfahrung zurückgreifen.
Seit zehn Jahren ist er im Mitglied des Buborner Gemeinderates, und er gehört ebenfalls seit zehn Jahren dem Verbandsgemeinderat Lauterecken-Wolfstein an. Der neue Ortschef wurde im Mai zum dritten Mal in Folge für die CDU in den VG-Rat gewählt. Bereits seit seinem 19. Lebensjahr ist Kreischer Mitglied der Christdemokratischen Partei. Ehrenamtlich führt er den CDU Ortsverband Lauterecken als Vorsitzender. Er erklärt, dass er seine Freizeit gerne nutzt, um kommunalpolitisch tätig zu sein. Außerdem betreibt er mit seiner Ehefrau noch hobbymäßig eine kleine Imkerei.
Zwei Themen auf der Agenda
Momentan scheinen die Aufgaben in der Gemeinde noch recht überschaubar, aber es gibt doch zwei Punkte, die in der kommenden Zeit den Rat beschäftigen werden. Am bereits vom alten Gemeindegremium abgeschlossenen Bau des Bushäuschen sollen noch Seitenfenster installiert werden. Außerdem ist es dem Ortsbürgermeister wichtig, die Attraktivität des Ortes zu steigern. Vor allem für junge Familien soll etwas geboten werden. Möglichkeiten sieht Kreischer in einer Art Dorfplatz am Dorfgemeinschaftshaus als Treffpunkt oder im Bau eines klassischen Spielplatzes. Die Realisierung derartiger Ideen hänge allerdings davon ab, ob sie finanziert werden könnten.
Es ist dem 36-jährigen, der verheiratet ist und selbst eine kleine Tochter hat, ein Anliegen, jungen Familien etwas zu bieten; zumal bei sieben Geburten in der jüngsten Vergangenheit, junge Buborner Familien ein solches Angebot gerne in Anspruch nehmen würden. Da ist sich Kreischer sicher.