Rheinpfalz Brauchtum heute noch lebendig
Nach alter Tradition lädt die Gemeinde am 28. Dezember alle Bürger von Reichweiler zum Jahrtag ein. Dieses Brauchtum geht zurück bis zum Jahr 1462. Ortsbürgermeister Karsten Becker gab einen Rechenschaftsbericht des zu Ende gehenden Jahrs und eine Vorschau auf das neue Jahr. Bürgermeister Stefan Spitzer informierte über aktuelle Themen im Verbandsgemeindebereich. Im Anschluss lud die Gemeinde zum Gulaschessen ein.
Auch in diesem Jahr hatten sich viele Bürger zum Jahrtag eingefunden. Berichten konnte Ortsbürgermeister Becker, dass es geschafft sei, das Windrad drehe sich, es sei seit dem 22. Dezember am Netz. Der beim Abbau des Krans beschädigte Flügel sei ersetzt. Im Januar werde die Endabnahme sein und zum Regelbetrieb übergegangen. Die Anlage laufe derzeit mit 3,0 Megawatt. Auch der Ausbau der Schulstraße konnte noch fertiggestellt werden. Die Schlussrechnung werde Ende Januar erwartet. Der Gemeindeanteil der Maßnahme belaufe sich auf 248.038 Euro. Becker informierte auch über die geplanten Projekte 2017: Spielplatz Würzerweg, Verbesserung der Außenanlage Kriegerdenkmal, Ortsmittelpunkt großer Brunnen, Verschönerungsarbeiten Friedhof mit neuen Brunnenanlagen, Reparatur Gehwege und Feldwegesanierung. Der Hangrutsch am Feuerwehrgerätehaus werde in Zusammenarbeit mit der Verbandsgemeinde angegangen. Stefan Spitzer betonte, dass er das letzte Mal als Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kusel auf dem Jahrtag sei. Ziel der Fusion sei auch, die Umlagebelastung zu senken. 20 Prozent sollten an Personal- und Sachkosten eingespart werden. Spitzer sprach auch die Abwasserentsorgung Reichweiler/Schwarzerden an. Hier erfolgte ein Anschluss an Kusel. Die Wasserversorgung von Reichweiler wurde von St. Wendel übernommen. Weiterentwickelt werden sollen Industrieflächen gemeinsam mit der Gemeinde Freisen. Ein leckeres Gulaschessen hatten die Frauen im Gemeinderat und die der Gemeinderatsmitglieder zubereitet. |daus