Rheinpfalz Blitzmarathon: 1400 Wünsche gehen zu Kontrollstellen ein

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KAISERSLAUTERN. Wenn’s Ende dieser Woche im ganzen Land verstärkt an Straßen blitzt, haben die Bürger ein gewichtiges Wörtchen mitgesprochen bei der Auswahl all jener Stellen, an denen Raser Probleme kriegen: Mehr als 1400 Wünsche zu Kontrollstellen sind der Polizei für den bevorstehenden „Blitzmarathon“ unterbreitet worden.

Am kommenden Donnerstag und Freitag, 18. und 19. September, wird die Polizei im gesamten Land Rheinland-Pfalz wieder verstärkt die Geschwindigkeit von Autofahrern unter die Lupe nehmen. Beim „Blitzmarathon“ wird 24 Stunden lang mit großem Aufwand das Tempo der Verkehrsteilnehmer überwacht. Vorab hatte die Polizei dazu aufgerufen, sogenannte (B)Rennpunkte via Internet zu nennen – Stellen, an denen nach Bürger-Empfinden besonders aufs Gas getreten werde und wo mal besonders auf Tempolimit-Überschreitungen geachtet werden solle. Wie das Polizeipräsidium in Kaiserslautern mitteilt, sind landesweit 1400 Kontrollstellen-Wünsche geäußert worden. Die Polizei ist nun dabei, jene Empfehlungen auszuwerten. Für den Bereich des Polizeipräsidiums Westpfalz, zu dem auch der Landkreis Kusel gehört, wurden demnach mehr als 230 Wunschkontrollstellen gemeldet – deutlich mehr als im vergangenen Jahr, als die Polizei schon einmal einen solchen Aufruf gestartet hatte. Wo am Donnerstag und Freitag voraussichtlich kontrolliert wird, das teilt die Polizei im Übrigen vorab mit. Eine Übersicht mit Messstellen werden am kommenden Mittwoch auf der Facebook-Seite der Polizei sowie auf deren Internet-Präsenz (www.polizei.rlp.de) veröffentlicht. Beim „Blitzmarathon“ im vergangenen Jahr haben sich, wie die Polizei damals bilanzierte, die Autofahrer gerade in der Westpfalz vorbildlich verhalten: 35.869 Fahrzeuge wurden an 70 Kontrollstellen innerhalb von 24 Stunden überprüft. Es ergaben sich 597 Beanstandungen, was einer Quote von 1,65 Prozent entspricht. Und diese lag deutlich unter dem Landesschnitt von 2,5 Prozent zu flotter Fahrer. (cha)

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