Rheinpfalz Bisher Bedarf für rund 150 Plätze

Das Zwischenergebnis einer Bedarfsermittlung für eine Internationale Schule in der Westpfalz lässt bereits hoffen, dass eine Schule, in der in Englisch und Deutsch unterrichtet wird, in Kaiserslautern entstehen könnte.
Hans-Günter Clev, der Geschäftsführer des Vereins Zukunftsregion Westpfalz, sagte der RHEINPFALZ auf Anfrage, dass die Bedarfsermittlung ein Ergebnis gebracht habe, das ein ordentliches Kontingent an Schülern für eine Internationale Schule in Kaiserslautern darstelle. Die für die Schule angestrebte Anzahl von Schülern sei aber bislang noch nicht erreicht worden. Es sei indes kein Grund, pessimistisch zu sein. Es sei ein Ergebnis, das sich sehen lassen könne. Der Verein Zukunftsregion Westpfalz macht sich für eine Internationale Schule in Kaiserslautern als Standortfaktor an einem internationalen Wirtschaftsplatz wie Kaiserslautern stark. Der Verein geht das Thema derzeit mit der Schweizer Seelab AG, der Betreiberin der Internationalen Schule in Neustadt, an, in deren Hände der Verein auch gegen eine Kostenerstattung die Bedarfsermittlung für die Internationale Schule gegeben hat. Nach Angaben Clevs hat sich nach dem Zwischenergebnis ein Bedarf von rund 150 Plätzen an einer Internationalen Schule in Kaiserslautern herauskristallisiert. Eltern hätten einen Bedarf für 128 Schüler, Unternehmen einen Bedarf zwischen 50 und 60 Plätzen gemeldet. Clev geht allerdings davon aus, dass es im Ergebnis von Eltern und Unternehmen Überschneidungen gibt. Als Untergrenze für die Einrichtung einer Internationalen Schule in Kaiserslautern, die im Endausbau zwischen 200 und 300 Schüler unterrichten soll, wurde bisher eine Anzahl von 180 Schülern genannt. Als möglicher Standort wurde das bisherige Kreiswehrersatzamt ins Auge gefasst. Clev sieht noch weiteres Schülerpotenzial für eine Internationale Schule. Angesprochen werden sollen nun noch Unternehmen, die sich bisher nicht gemeldet haben, wo aber Bedarf von Mitarbeitern für eine Ausbildung ihrer Kinder an einer Internationalen Schule gesehen wird. Reden will man laut Clev auch mit den Nato-Partnern, um den Bedarf an international ausgerichtetem Unterricht genauer quantifizieren zu können. (rdz)