Rheinpfalz Ausbau steht unmittelbar bevor

Im Juni sollen die Bauarbeiten in der Straße „Im Brühl“ beginnen.
Im Juni sollen die Bauarbeiten in der Straße »Im Brühl« beginnen.

Zwei wichtige Entscheidungen traf der Ortsgemeinderat Trulben in seiner Sitzung am Montag. Sie betrafen die Vergabe der Bauarbeiten für den Ausbau der Straße „Im Brühl“ sowie die Verabschiedung eines ersten Nachtragshaushaltsplanes für die Jahre 2018 und 2019.

Für den Ausbau der Straße „Im Brühl“ hatten fünf Baufirmen Angebote abgegeben. Dabei war die Firma Maué aus Schopp günstigste Bieterin. Einstimmig erteilte ihr der Rat den Auftrag zur Angebotssumme von 964.328 Euro. Auf die Ortsgemeinde entfällt ein Kostenanteil in Höhe von 673.953 Euro. Damit liegt das Angebot rund zehn Prozent über den berechneten Gesamtkosten des planenden und bauleitenden Ingenieurbüros Sdu-Plan in Waldfischbach-Burgalben. Das teuerste Angebot war fast 300.000 Euro teurer und lag bei rund 1,25 Millionen Euro. Doch allein mit der Auftragsvergabe war es nicht getan. Damit die Firma Maué im kommenden Monat mit den Arbeiten beginnen kann, musste der Rat einen ersten Nachtragshaushalt verabschieden. Neben der Kostensteigerung für den Ausbau der Straße „Im Brühl“ schlägt sich dort auch der Umbau der Trualbhalle zum Multifunktionszentrum nieder. Der Umbau kostet 1,26 Millionen Euro und wurde vom Rat in seiner Sitzung am 13. März beschlossen. Für dieses Jahr ist eine Erhöhung der zinspflichtigen Darlehensaufnahme von 151.575 Euro um 127.450 Euro auf 279.025 Euro vorgesehen, im kommenden Jahr dann von 178.630 Euro um 275.355 Euro auf insgesamt 453.985 Euro . Mit im Haushaltsplan enthalten ist auch ein Kostenansatz von 1500 Euro zum Kauf eines Stromerzeugers für den Bauhof der Ortsgemeinde. Bislang musste die Gemeinde einen solchen bei anderen Firmen ausleihen oder auf die Stromanschlüsse der Anlieger zurückgreifen, so die Schilderung von Ortsbürgermeister Jürgen Noll. Zur Entscheidung lagen die Preise von drei Anbietern vor. Den Auftrag erteilte der Rat der Firma Geßner aus Dellfeld zu einem Bruttopreis von 1089 Euro für ein Gerät der Marke Honda. Weitere 5000 Euro stehen im Doppelhaushalt 2018/2019 für den Ankauf von Waldgrundstücken bereit. Da das Forstamt Westrich im Bereich der Gewanne Willerbacher Halde Holzerntemaßnahmen durchführen möchte, bedarf es einer sogenannten „Rückegasse“. Um diese herstellen zu können, boten sich zwei Grundstücke mit je 1680 Quadratmetern an. Die derzeitigen Eigentümer hatten Verkaufsinteresse. Einstimmig sprach sich der Rat zum Kauf zum Preis von 0,50 Euro pro Quadratmeter aus, was bei einer Gesamtfläche von 3360 Quadratmetern einen Gesamtkaufpreis von 1680 Euro ergibt. Für Reiner Schulze, der sein Rats- und Ortsbeigeordnetenmandat im April niederlegt hatte, rückte bei der CDU-Fraktion Nico Faul vom Hochstellerhof nach.

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