Rheinpfalz Auf zehn Jahre gebunden

Der Ortsgemeinderat hat einem neuen Forsteinrichtungswerk zugestimmt, das ab dem 1. Oktober gilt und über zehn Jahre läuft. Zudem vergab er Arbeiten.
Die Betriebsfläche des Werkes beträgt laut Planer Holger Amberger 56,8 Hektar, die Holzbodenfläche 49,5 ha. Den geplanten Holzeinschlag bezifferte er für die zehn Jahre auf 2284 Festmeter. Amberger stellte das Zahlenwerk mit Betriebsformen, Nutzungsflächen, Biotope, Ausgleichsflächen und die Wald-Abteilungen anhand einer Beamer-Projektion vor. Im Verlauf der Diskussion erwähnte Forstamtsleiterin Gabi Kleinhempel, dass Gries für sie die Premiere eines Forsteinrichtungswerkes sei und erwähnte, dass das Forstamt Kusel den betroffenen Kommunen auch einen Doppelhaushalt anbiete. Nach Rückfragen von Ratsmitgliedern und Infos der Vertreter des Forstes stimmte der Gemeinderat dem vorgetragenen Betriebsplan für die kommenden zehn Jahre zu. An diese Zeit sei die Ortsgemeinde auch gebunden, sagte Kleinhempel. Der Rat beschloss außerdem, den Gewerbetreibenden im Ort die Möglichkeit zu geben, Hinweisschilder zur Werbung aufzustellen mit einer Größe von 75 mal 15 Zentimeter, doppelseitig bedruckt und in dunkelblau. Die Schilder sollen inklusive der Montage pro Stück 150 Euro kosten. Es sei Wert darauf zu legen, dass kein Schilderwald entstehe und daher maximal drei Schilder pro Gewerbetreibendem aufgestellt werden dürfen. Für die Feldwegeunterhaltung erhält der günstigste Bieter, Firma Uwe Jahns aus Waldmohr, den Zuschlag für 3855 Euro. Im Haushaltsplan sind nach Kleins Worten 6000 Euro eingeplant. Die Ratsmitglieder gaben zu bedenken, dass bei Schäden durch private Nutzer diese in Regress genommen werden sollten. Kosten verursacht auch die Erneuerung von Fahrbahnmarkierungen. Der Rat entschloss sich zu einer Markierung mit Kaltplastik der Firma Awag aus Pirmasens zum Preis von 2517 Euro, weil ein Angebot für Heißplastik 500 Euro teurer sei, aber nach den Worten von Ortsbürgermeister Olaf Klein die gleiche Abnutzung habe. Für die Freizeithalle, die der Ortsgemeinde gehört, aber verpachtet ist, muss eine Dunstabzugshaube ausgetauscht werden, was Kosten von 5501 Euro verursacht. Der Auftrag wurde an die Firma Gastro-Service Brendel aus Enkenbach-Alsenborn vergeben.