Rheinpfalz Arbeitsplätze: Abbau bei Pallmann scheint vom Tisch

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Der Abbau von weiteren 70 Arbeitsplätzen bei der Pallmann-Maschinenfabrik über eine Auslagerung des Stahlbaus scheint vom Tisch. Die Gewerkschaftsmitglieder unter den rund 330 Mitarbeitern des Industriemühlenbauers stimmten gestern einem Maßnahmenpaket zu, das seit Juni zwischen der Geschäftsführung und der IG Metall verhandelt wurde.

ZWEIBRÜCKEN. Auf rund ein Viertel der Mitarbeiter kommen in den nächsten Jahren Gehaltseinbußen zu, ein anderes Viertel stellt sich besser. Und: Die Rückkehr zur regulären 35-Stunden-Woche ist in Sicht. Seit der Beinahe-Insolvenz 2012 arbeiten die Pallmänner nur 30 Stunden die Woche, verzichten auf ein Siebtel ihrer Bezüge. Ab Januar ist die Rückkehr zur vollen Arbeitszeit und vollen Tarifgehältern geplant. Laut Geschäftsführung habe sich die Situation stabilisiert. Es sei schon im Frühjahr genügend Arbeit da, um das Personal voll auszulasten“, sagt Ralf Cavelius von der IG Metall. Der Krefelder Anlagenbauer Siempelkamp, der Pallmann vollständig übernehmen will, habe Aufträge herangeschafft. Gestern gaben die rund 300 IG-Metall-Mitglieder das Mandat, mit der Geschäftsführung ein Paket aus einem Ergänzungstarifvertrag und drei Betriebsvereinbarungen abzuschließen. Kernpunkt ist eine Neujustierung des vor zehn Jahren umgesetzten Entgeltrahmen-Abkommens. Einzelne Tätigkeiten werden neu bewertet und anderen Entgeltgruppen zugeordnet. „In der Lohnsumme ändert sich für die Belegschaft nichts. Nach dem Errechneten liegt die neue Lohnsumme 0,12 Prozent unter der jetzigen. Für den Einzelnen kann es aber um 800 bis 900 Euro mehr oder weniger im Monat gehen“, erklärt Cavelius. Vereinbart sei, dass in keinem Fall Lohn gekürzt wird, sondern dass künftige Tarifsteigerungen anteilig angerechnet werden. |cps

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