Rheinpfalz Anbau, Umbau oder Container?

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Betreuungsplätze für Kinder werden auch in Steinbach knapp. Vor der Entscheidung, ob Container aufgestellt, der Kindergarten um- oder daran angebaut wird, sollen allerdings Zahlen auf den Tisch. Darin ist der Gemeinderat am Donnerstagabend nach längerer Diskussion übereingekommen.

Und so sollen Ortsbürgermeister Jörg Fehrentz und die beiden Beigeordneten ein Ingenieurbüro damit beauftragen. Es soll mindestens zwei Möglichkeiten einer Neugestaltung der Einrichtung ausarbeiten, die auch von Kindern aus Henschtal besucht wird. Die Entwurfsplanungen mit ersten Kostenschätzungen sollen in einer der nächsten Sitzungen vorgestellt werden. Ortsbürgermeister Fehrentz berichtete von einem Ortstermin im Kindergarten, der im September stattgefunden hatte: Laut Kreisverwaltung und Kreisjugendamt könne einer erweiterten Belegungszahl von derzeit 40 auf dann 45 Kinder langfristig nur zugestimmt werden, wenn dazu die räumlichen Voraussetzung geschaffen würden. Damals sei er noch davon ausgegangen, dass das Land für einen etwaigen Erweiterungs- beziehungsweise Umbau Fördermittel von mehr als 120.000 Euro zahlen würde. Allerdings hatte das Land bereits vor Jahren der Einrichtung eine Regelbelegung mit 50 Kindern attestiert. Dies könnte zur Folge haben, dass eine Erweiterung nicht mit Landesmitteln gefördert werde. Seine Erläuterungen lösten lautstarke Empörung im Rat aus, die sich sowohl gegen den Kreis als auch gegen das Land richteten. Gemeinderätin Helma Fichtl (SPD) plädierte für einen Anbau an das bestehende Gebäude. Ortsbürgermeister Fehrentz favorisiert diese Lösung ebenfalls, stellte jedoch weitere Alternativen vor. Eine davon: der Umbau des Sitzungssaals zu einem zusätzlichen Gruppenraum. Wo dann allerdings künftige Ratssitzungen stattfinden sollten, darauf gab es vorerst noch keine Antwort. Weitere Themen —Mit einer Enthaltung stimmte der Rat dem Beitritt in die „Kommunale Vermarktungsorganisation Pfalz“ zu. Forstamtsleiterin Gabi Kleinhempel soll zu einer der nächsten Sitzungen eingeladen werden, um etwa zu erläutern, was eine Holzvermarktungsgesellschaft ist und was der Beitritt zu einem Forstzweckverband bedeutet. —Ohne Gegenstimme übertrug der Rat die Benennung eines Datenschutzbeauftragten an die Verbandsgemeinde Oberes Glantal. —Eine Spende der Volksbank Kaiserslautern in Höhe von 500 Euro nahm der Rat an. Das Geld soll in das „Projekt Laufräder“ der Kita Nimmerland fließen. —Wie Ortsbürgermeister Fehrentz informierte, muss die Gemeinde 271.303 Euro Verbandsgemeindeumlage zahlen. Die Kreisumlage beläuft sich auf 292.721 Euro. Unterm Strich blieben der Gemeinde von 100 Euro gerade mal 21 Euro, monierte der Ortschef. Info Zu einer Informationsveranstaltung über die Kita lädt der Ortsbürgermeister für morgen, Mittwoch, 19 Uhr, Eltern, deren Kinder die Kita aktuell oder künftig besuchen, in den Sitzungssaal ein.

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