Rheinpfalz Am Rande: Kühe, Schwäne und ein rasender Vogel

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Alle Jahre wieder bilanzieren Nachrichtenagenturen das Geschehen im ablaufenden Jahr. Die dpa hat nun eine Auswahl kurioser Polizeifälle zusammengestellt. Darunter finden sich auch Meldungen aus der Pfalz. Da wäre zum Beispiel eine Kuh. Die fiel in der Südwestpfalz von einem Felsvorsprung – und blieb an der Dachrinne eines Hauses in Waldfischbach-Burgalben hängen. Das Haus wurde beschädigt. Die Kuh verletzte sich bei dem Fall aus drei Meter Höhe nur leicht. Ausgerechnet die Autobahn 61 Richtung Speyer-Hockenheim suchte sich eine Schwanenfamilie für einen Spaziergang aus. Ehe die Polizei eingreifen konnte, watschelten die Tiere durch die Mittelschutzplanken auf die Gegenfahrbahn – und brachten dort den Verkehr zum Erliegen. Schließlich gelang es einem Polizisten, die Eltern und zwei Küken zu einem Parkplatz zu geleiten. Ein Mann spielte mit seinem Sohn im Krankenhaus in Pirmasens Räuber und Gendarm. Weil er dabei mit einer täuschend echten Spielzeugpistole herumfuchtelte und in einen Aufzug sprang, riefen Zeugen die Polizei. Diese rückte mit einem Spezialeinsatzkommando an – und unverrichteter Dinge wieder ab. Ein duschender Lastwagenfahrer schockierte auf der A 60 bei Landau einige Polizisten. Der Mann stellte seinen Sattelschlepper in der Nähe einer Ausfahrt ab und sprang unter die Dusche seines mobilen Badezimmers. Als die Polizisten kamen, stand er noch im Adamskostüm unter dem Wasser – deswegen verzichteten die Beamten darauf, die Personalien aufzunehmen. Ein Papagei wurde in Zweibrücken geblitzt. Der Vogel flog 43 Stundenkilometer in einer Tempo-30-Zone, wie ein Blitzerfoto klar belegt. Die Polizei geht davon aus, dass es einer der wildlebenden Halsbandsittiche ist, die sich in einem Park in Zweibrücken angesiedelt haben. Auf das Verwarnungsgeld von 15 Euro wurde verzichtet . |lrs

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