Eisenberg Aktuell Notiert: Längere Bieterfrist für Hubschrauber

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«Mainz.» Unternehmen, die sich für den Interims-Betrieb eines Hubschraubers im Rettungsdienstbereich Kaiserslautern interessieren, können sich noch knapp zwei Wochen lang dafür bewerben. Das hat eine Sprecherin des Mainzer Innenministeriums mitgeteilt. Die Frist laufe bis 12. März. Sie sei wegen offener Bieterfragen um 14 Tage verlängert worden. „Dies soll die Rechtssicherheit erhöhen, weshalb die beratende Rechtsanwaltskanzlei zur Fristverlängerung geraten hatte“, so die Sprecherin. Wie mehrfach berichtet, will das Land für eine Übergangszeit ein Luftrettungsmittel im Rettungsdienstbereich Kaiserslautern für die Region Westpfalz zur Verfügung stellen. So lange, bis das Ergebnis einer gemeinsamen Bedarfsanalyse mit dem Saarland vorliegt. Bis längstens Ende April werde der in Sembach stationierte Hubschrauber „Air Rescue Pfalz“ der Johanniter Luftrettung „auf der Grundlage der bisherigen Regelung weiter“ eingesetzt. Sofern die Bedarfsanalyse zu einem positiven Ergebnis führt, sollen laut Innenministerium die Analysen auch den „aus einsatztaktischer Sicht optimalen Standort für die Versorgung der Bevölkerung in den Regionen Westpfalz und Saarland ermitteln“. Der Hubschrauber würde anschließend europaweit ausgeschrieben. Dies soll in enger Abstimmung der im Raum Westpfalz/Saarland Verantwortlichen untereinander „und im Sinne der Patienten“ verfolgt werden. Der Donnersberger Landrat Rainer Guth (parteilos) zeigte sich zuletzt überzeugt davon, dass es zu einer dauerhaften Stationierung eines solchen Helikopters in der Westpfalz kommen wird. Alleine schon, weil in das Gutachten auch die geleisteten Einsätze des „Air Rescue Pfalz“ einfließen sollen – das sind mittlerweile mehr als 270. Allerdings haben die Landräte der Kreise Kusel, Kaiserslautern und Donnersberg auch betont, dass sie aufgrund dieser Einsatzzahlen für eine Bedarfsanalyse keine Notwendigkeit sehen. Dass Steinborn „eine starke Gemeinschaft“ darstelle, stellte Ortsvorsteher Alexander Haas (FWG) in der jüngsten Ortsbeiratssitzung anhand aktueller Zahlen fest: Demnach leben in 1069 Haushalten des Eisenberger Stadtteils 1888 Einwohner (2018), 17 weniger als im Jahr zuvor. Das Grün in zahlreichen Vorgärten werde allerdings zunehmend durch „Steinwüsten“ ersetzt, bemerkte Ratsmitglied Furchtmann und regte Überlegungen an, ob dagegen Maßnahmen ergriffen werden könnten. Und auch der Dauerbrenner Hundekot kam wieder einmal zur Sprache. Rosemarie Schilling (CDU) kritisierte Hundehalter, die ihrer Ansicht nach „provokativ“ die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner nicht entsorgen. Die nächste Ortsbegehung des Ortsbeirates ist am Samstag, 13. April, und die konstituierende Sitzung des neugewählten Gremiums am Dienstag, 25. Juni, im Sitzungssaal des Rathauses, teilte Ortsvorsteher Haas mit. Die nächste Grüngutabfuhr in Steinborn beginnt am 22. März, kündigte Ortsvorsteher Alexander Haas (FWG) in der letzten Ortsbeiratssitzung dieser Wahlperiode an. Allerdings „müssen wir dazu beitragen, dass uns die Abfuhr mit Containern erhalten bleibt“, so Haas weiter. Durch das Engagement der Containerpaten, die dafür sorgen, dass die Abfuhrbehälter richtig beladen und jeweils bei Bedarf abgefahren werden, habe die Aktion im vergangenen Herbst wesentlich besser als in früheren Zeiten geklappt, ergänzte Hans-Jürgen Furchtmann (SPD), der mit Ortsvorsteher Haas regelmäßig mit der Kreisverwaltung Gespräche zu diesem Thema führt. Laut Furchtmann konnten durch diese Neuregelung die Kosten für die Abfuhr des Schnittgutes um die Hälfte von rund 8000 Euro auf rund 4000 Euro reduziert werden. Grund dafür: Die Container werden nur gewechselt, wenn sie gefüllt sind, und nicht wie früher zu festen Zeiten, ohne die Beladung zu berücksichtigen. Grünabfall war auch das Thema in der Einwohnerfragestunde. So monierte ein Bürger, dass der Grünablageplatz im Steinborner Süden mit Schnittgut voll gefüllt sei. Und ein weiterer kritisierte Anlieferer, die aus Bequemlichkeit ihre Ladung dort einfach irgendwo abkippen. Zudem habe er festgestellt, dass auch Gewerbetreibende, die eigentlich Gebühren zahlen müssten, den Platz anfahren. Oft sehe man auch Fahrzeuge mit DÜW-Kennzeichen, obwohl der Grünablageplatz nur von Einwohnern des Donnersbergkreises genutzt werden dürfe.

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