Eisenberg Aktuell Notiert: Bei Hubschrauber herrscht Einigkeit

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«KAISERSLAUTERN.» Um eine dauerhafte Stationierung eines Hubschraubers im Rettungsdienstbereich Kaiserslautern zu unterstützen, hat der Kaiserslauterer Kreistag eine Resolution ans Innenministerium beschlossen. Einstimmung votierte das Gremium für die Forderung der CDU- und FWG-Fraktion. Landrat Ralf Leßmeister (CDU) und der Ärztliche Leiter Rettungsdienst, Wolfgang Hoffmann, hatten zuvor die Situation dargelegt. „Der Betrieb des seit Oktober 2018 in Sembach stationierten Hubschraubers wird vom Land offiziell nur geduldet, ist aber nicht genehmigt“, sagte Leßmeister. Und zwar, weil er nicht ausgeschrieben wurde. Derzeit wird in einer verkürzten Ausschreibung von Mai bis Ende Juni 2020 ein Anbieter gesucht; langfristiges Ziel ist eine dauerhafte Stationierung, die eine europaweite Ausschreibung verlangen würde. Davor steht jedoch eine Bedarfsanalyse durch das Land. Hoffmann skizzierte die kurze Geschichte des Sembacher Hubschraubers, der als Intensivtransporthubschrauber innerhalb der Westpfalzklinik-Standorte von der Johanniter Luftrettung zusammen mit dem Klinikum in Betrieb genommen wurde. Vom 22. Oktober bis zum 12. Februar hatte er bereits 267 Einsätze. Für einen dauerhaften Standort in Sembach spreche die Lage. Weder der „Air Rescue Pfalz“ noch ein benachbarter Hubschrauber eine Nachtfluggenehmigung: „Dafür muss einer aus Gießen kommen, mit 45 Minuten Zeitdifferenz.“

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