Kultur Südpfalz Abstimmen für Ben Burkard: Der Künstler aus Kandel ist im Finale um den Phönix-Kunstpreis

Wollte ursprünglich Lehrer werden, lebt jetzt jedoch seine Leidenschaft als Künstler: Benjamin Burkard.
Wollte ursprünglich Lehrer werden, lebt jetzt jedoch seine Leidenschaft als Künstler: Benjamin Burkard.

NEUPOTZ. Benjamin Burkard hat in düsteren Corona-Zeiten dennoch gut lachen. Denn der 33-Jährige aus Kandel, der gleich nach seinem Studium der Malerei und Biologie an der Universität Landau den Sprung in eine freischaffende Künstlerlaufbahn gewagt hat, ist unter den zehn Finalisten des mit 20.000 Euro dotierten Phönix-Kunstpreises gelandet.

Diese Auszeichnung, die durch eine international besetzte Jury vergeben wird, zielt darauf ab, talentierte Künstler durch Ankauf ihrer Arbeiten für Dauerausstellungen zu fördern und sie durch intensive Öffentlichkeitsarbeit bekannt zu machen. Gepunktet hat der rührige Südpfälzer, der in Galerien in Köln und Berlin vertreten ist und sogar schon Förderer in New York hat, mit Arbeiten aus seiner „Goldserie“. Es sind Gemälde, deren surreal anmutende, fulminant inszenierte Bildwelten mit Blattgold in ein ganz besonders Licht getaucht werden.

Nun fiebert der Maler und Zeichner in seinem Atelier in Neupotz dem 18. März entgegen. Dann werden Jury- und Publikumspreis vergeben. Bis dahin kann jeder auf der Homepage des Phönix-Kunstpreises seine Stimme für einen der Finalisten abgeben und dadurch mitentscheiden, wer einen Monat lang als Artist in Residence in Luang Prabang, der – von der Unesco als Weltkulturerbe geschützten- ehemaligen Königsstadt von Laos – verbringen darf. Natürlich hofft Benjamin Burkard auf viele Pfälzer Fans. Hier kann man abstimmen.

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