Rheinpfalz 8500 Euro Plus im Gemeindewald

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Dank guter Nachfrage weist der Forsthaushalt der Gemeinde wieder gute Ergebnisse auf. Am Mittwoch verabschiedete der Gemeinderat Erlenbach den neuen Forstwirtschaftsplan für 2019 mit ebenfalls positivem Ergebnis.

Revierleiter Richard Engel vom Forstamt Wasgau berichtete zunächst über die aktuellen Ergebnisse. Das Haushaltsjahr 2017 hat lediglich mit einem Plus von 800 Euro abgeschlossen, der Plan hatte noch einen Gewinn von 3800 Euro vorgesehen. Da jedoch bereits eingeschlagenes Holz erst in diesem Jahr kassenwirksam wurde, erhöht sich das Planergebnis 2018 von 2100 Euro voraussichtlich auf ein Plus von 8500 Euro. In diesem Jahr, so Engel, seien im Gemeindewald 1145 Festmeter Holz eingeschlagen worden, davon waren 150 Festmeter Käferholz. Wegen des starken Borkenkäfer-Befalls gebe es derzeit einen Einschlagstopp bei Fichten. Im gesamten Forstamt Wasgau seien in 2018 etwa 25.00 bis 30.000 Festmeter Käfer-Fichten eingeschlagen worden. Ansonsten sei das Forstjahr normal verlaufen. Im Wirtschaftsplan 2019 ist laut Engel die Ernte von insgesamt 1050 Festmeter Holz in den Abteilungen Kleinfrankreich, Imsenböhl und Zufahrt Seehof geplant, davon sind 550 Festmeter Douglasien und 250 Kiefern. Für die Wegeunterhaltung sind 5000 Euro eingestellt, hauptsächlich für die Herstellung der Wege nach der Holzernte. Insgesamt sieht der Plan bei einem Ertrag von 62.960 Euro einen Gewinn von 10.865 Euro vor. Der Rat beschloss, den Bebauungsplan „Bethof 1“ im Ortsteil Lauterschwan zu ändern. Durch den Wegfall der dort einmal verlaufenden Stromtrasse haben sich neue Möglichkeiten für die Grundstücke ergeben. Weil eine Änderung auch einen Privatmann betrifft, hat sich dieser bereit erklärt, die Hälfte der Kosten zu übernehmen. Die Planung wurde für 3948 Euro an das Ingenieurbüro Dilger vergeben. Jetzt muss der Plan noch das Genehmigungsverfahren durchlaufen. Ortsbürgermeister Dirk Eichberger informierte, dass nach Rücksprache mit dem Grundstücksbesitzer die Anlage um das Hochkreuz am Ortseingang Niederschlettenbach freigeschnitten werden kann. Die Parkflächen am Dorfplatz müssten besser eingezeichnet werden, monierte ein Bürger in der Einwohnerfragestunde. Der Platz sei jedoch noch nicht fertiggestellt, entgegnete Eichberger. Ebenfalls regte der Bürger einen Neujahrsempfang der Gemeinde an. Ein anderer fragte nach dem Ausbaustand für Glasfaser, da bei ihm derzeit nur etwa sechs Megabit pro Sekunde ankommen würden. Laut Ortschef verzögert sich der Anschluss an den Verteilerkasten bei der Mühle bis März kommenden Jahres. Hausanschlüsse sind nicht vorgesehen. Erneut wurde kritisiert, dass am südlichen Ortseingang zu schnell gefahren wird. Der Ortschef will sich um eine Tempo-Messtafel bemühen sowie die Polizei um Geschwindigkeitsmessungen bitten.

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