Rheinpfalz 160 Kilometer für den guten Zweck
Dass die Straußjugend aus Glanbrücken nicht nur feiern kann, hat sie am Samstag auf dem heimischen Sportplatz bewiesen. Dort fand erstmals ein Spendenlauf statt. Das Motto lautete „Miteinander – Füreinander“. Denn der Erlös des Spendenlaufs kommt der Spielvereinigung Glanbrücken und der Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende in Kusel zugute.
Die Straußjugend engagiert sich nämlich nicht nur für den Erhalt des Kerwebrauchtums, sondern auch für soziale Projekte. Im vergangenen Jahr hat sie die Lauterecker Tafel und das Bodelschwingh-Zentrum in Meisenheim unterstützt. Vor dem jetzigen Spendenlauf mit zwölf Teilnehmern – acht Männer und vier Frauen – konnten Spender angeben, wie viel sie pro Runde spenden. Das Los entschied dann, wem sie zugelost wurden. Wer „Pech“ hatte, wurde Tobias Klar oder Christian Loos zugelost. Die liefen nämlich im Gleichschritt in den genau 60 Minuten 49 Runden. Da eine Runde etwa 360 Meter misst, sind dies über 17,5 Kilometer. Schnellste Frau war Lisa Ippinger mit 31 Runden. Auch der älteste Teilnehmer, Lauftherapeut Günther Bergs, kam auf 42 Runden. Insgesamt kamen 444 Runden zustande, was eine Gesamtstrecke von fast 160 Kilometer ergibt. Am Ende stand der stolze Spendenbetrag von 1562 Euro zu Buche. Hinzu kommen noch Einzelspenden und Erlöse aus dem Verkauf von Essen und Getränken durch das Organisationsteam der Straußjugend, wie Axel Raudonat aus Wolfstein informierte. Raudonat war wie auch Daniel Pfeiffer vom DRK Kusel, Guido Hablitz, erster Beigeordneter von Glanbrücken und Philipp Gruber, Ortsbürgermeister von St. Julian, auf dem Spielfeld am Tisch und zählten die Runden pro Teilnehmer. Etwa 50 Fans feuerten die Läufer an und spendeten reichlich Beifall für die sportliche Aktivität, per Mikro von Gruber und Hablitz unterstützt. Alle Läufer kamen wohlbehalten ins Ziel und waren noch fit, um zusammen mit den Fans ein Gruppenfoto zu machen. (ddl)