Rheinpfalz Überschuss sinkt leicht

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Die Volksbank Kaiserslautern hat im Geschäftsjahr 2016 einen Jahresüberschuss in Höhe von 2,4 Millionen Euro erwirtschaftet. Er liegt geringfügig unter dem des Jahres 2015. Der Vorstand bezeichnet das Ergebnis als „durchaus zufriedenstellend“.

Die Bankvorstände des Instituts, das im vergangen Jahr aus der Fusion der Volksbank Kaiserslautern-Nordwestpfalz und der VR-Bank Westpfalz hervorging, informierten in vier Regionalversammlungen ihre Mitglieder über den Geschäftsverlauf 2016 mit ersten, noch vorläufigen Zahlen. Danach liegt der Jahresüberschuss rund 300.000 Euro unter dem des Vorjahres, nach wie vor rückläufige Zinsüberschüsse hätten zum größten Teil durch Einsparungen bei den Aufwendungen kompensiert werden können. Bei der Erstellung der Geschäftszahlen hat die Volksbank die Werte für 2015, als die Volksbank Kaiserslautern-Nordwestpfalz und die VR-Bank Westpfalz noch eigenständig waren, konsolidiert. Die Bilanzsumme der Volksbank Kaiserslautern lag 2016 bei 1,309 Milliarden Euro, im Vorjahr betrug sie 1,252 Milliarden Euro. Die Kundenkredite beliefen sich auf 873 Millionen Euro, (2015: 862,7), die Kundeneinlagen betrugen 986,6 Millionen Euro, 2015 waren es 949,2 Millionen. Die Volksbank Kaiserslautern hatte 2016 31.969 Mitglieder (im Jahr zuvor 31.662) und 260 Mitarbeiter (2015: 281). Wie die Volksbank weiter mitteilt, wird sie aus betriebswirtschaftlichen Gründen ihre Filiale Trippstadt zum 30. Juni schließen, ebenso die Filiale Hochspeyer. Geschlossen werden auch die Selbstbedienungsstellen Miesenbach und Mehlingen. Im Landkreis Kusel, wo die Volksbank Filialen in der Kreisstadt, in Wolfstein, Breitenbach und Schönenberg-Kübelberg unterhält, sind nach Angaben der Pressestelle keine Schließungen geplant. Den Verlauf der Fusionsarbeiten beurteilt Vorstandsmitglied Alexander Kostal insgesamt positiv, wenngleich die Umstellung der 81.000 Konten für die Kunden der früheren VR-Bank Westpfalz nicht ganz reibungslos verlaufen sei. „Die Herausforderungen dieser Situation haben wir tatsächlich falsch eingeschätzt, das hätten wir besser koordinieren müssen“, bedauert Kostal. Im zweiten Quartal 2017 werden nach seinen Worten alle Mitglieder ihre goldene VR-BankCard Plus erhalten, mit der kontaktlos bezahlt werden kann. Durch die Anpassung der Kontomodelle sollen die noch bestehenden Unterschiede der beiden fusionierten Banken bis 30. September ausgeglichen werden. Vorstand Karl-Heinz Reidenbach erklärte auf Anfrage der RHEINPFALZ, dass die Fusion der Volksbank Kaiserslautern-Nordwestpfalz und der VR-Bank Westpfalz „absolut richtig“ gewesen sei. Die Volksbank habe 2016 zwei Millionen Euro weniger an Zinseinnahmen erzielt, habe dies auf der Kostenseite kompensiert. Der Abbau von 21 Stellen sei ohne Entlassungen erfolgt, betonte der Vorstand. Es habe Altersteilzeitmodelle gegeben, die Bank habe die natürliche Fluktuation genutzt, ersetzt würden nur noch Spezialisten auf bestimmten Gebieten. Es müsse zudem berücksichtigt werden, das 2016 Fusionskosten von über 400.000 Euro angefallen seien. |dür/suca

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