Porträt
Lukas Kallenbach bleibt seinem TuS Hohenecken immer treu
Zum letzten Mal trug der Stürmer das Trikot des TuS Hohenecken. Schon lange vor dem letzten Saisonspiel stand für den 29-Jährigen fest, dass er seine Fußballkarriere beenden würde. „Mit einem Sieg aufzuhören ist schön“, erklärte Kallenbach nach dem 5:1 gegen die TuS Marienborn. Doch es sei für ihn auch ein trauriger Moment gewesen, fügte er nachdenklich hinzu.
Von Kindesbeinen an spielte der Fußball für den Lauterer eine wichtige Rolle. Doch in den letzten Jahren wurde es für ihn immer schwieriger, am Ball zu sein. Verletzungen plagten ihn und zwangen ihn zu langen Pausen. Auch in dieser Saison spielte Lukas Kallenbach unter Schmerzen. Aber er biss die Zähne zusammen. Er wollte seiner Mannschaft unbedingt in der Saison nach dem Aufstieg helfen. Das gelang ihm auch. Er schoss nicht nur elf Tore, er coachte das Team zeitweise sogar selbst. Für den TuS ist Lukas Kallenbach nichts zu viel. Es ist sein Verein, bei dem er im Bambini-Team mit dem Fußballspielen begann und dem er immer die Treue hielt.
Angebote anderer Vereine abgelehnt
„Der TuS ist ein cooler Verein“, sagt Kallenbach, der viele Angebote anderer Klubs bekam, diese jedoch stets ablehnte. „Das habe ich nie bereut“, betont er seine besondere Verbundenheit mit dem TuS. Zukünftig will er sich auf seinen Beruf als Versicherungsmakler konzentrieren. Privat plant er ebenfalls eine Veränderung: „Im nächsten Jahr heirate ich.“ Den Fußball hat er jedoch nicht ganz abgeschrieben. Die Arbeit als Trainer reizt ihn. „Das ist eine Option“, sagt er.