Fussball RHEINPFALZ Plus Artikel Waldhof-Trainer Bernhard Trares klagt nicht

Arianit Ferati (links) muss am Sonntag von der Tribüne aus die Daumen drücken.
Arianit Ferati (links) muss am Sonntag von der Tribüne aus die Daumen drücken.

Bernhard Trares klagt nicht – und das ist dem Trainer des SV Waldhof Mannheim hoch anzurechnen. Vor dem Spitzenspiel der Dritten Liga gegen die Reserve des FC Bayern München am Sonntag (17 Uhr) fehlen dem 54-Jährigen acht mögliche Startelfkandidaten verletzt oder gesperrt.

„Wir haben zwei, drei Überlegungen, wie wir spielen können“, hält sich Trares weniger mit den Spielern auf, die fehlen, sondern konzentriert sich auf das Personal, das ihm noch zur Verfügung steht. Der Coach muss im Duell gegen das beste Rückrundenteam der Liga auf die gesperrten Michael Schultz und Arianit Ferati verzichten, die beim 0:3 beim Halleschen FC am vergangenen Dienstag jeweils die fünfte Gelbe Karte sahen. Außerdem stehen Trares Dorian Diring, Max Christiansen, Valmir Sulejmani, Raffael Korte, Marcel Seegert und Maurice Deville nicht zur Verfügung. Der Einsatz von Mohamed Gouaida ist fraglich.

Conrad kehrt zurück, Celik könnte spielen

Es wäre einfach für den Übungsleiter der Blau-Schwarzen, die schwierige Ausgangslage zu thematisieren, doch Trares sucht nach Antworten auf die gestellten Aufgaben. „Wir versuchen, Lösungen zu finden, um die Bayern zu schlagen“, sagte der Waldhof-Trainer, der wieder auf Kapitän Kevin Conrad zurückgreifen kann. Außerdem sei Mete Celik ein Kandidat für die Startelf. „Mal gucken, wie wir die Mannschaft frischer bekommen“, erklärte Trares.

„Wir haben bislang immer gezeigt, dass wir Ausfälle kompensieren können“, sagte Arianit Ferati und wollten den Kollegen damit verbal etwas Rückenwind verleihen. Der Mittelfeldspieler wird wie viele seiner Kollegen am Sonntag von der Tribüne aus die Daumen drücken müssen. In der Rolle des Favoriten befinden sich die Mannheimer gegen die spielstarken Bayern wegen der personellen Malaise nicht.

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